Fußball 07.01.2025

Frauen-Hessenliga – TSG in der Pause – Den Topteams Paroli bieten

Lütter (pf) – Als Tabellenvierter hat sich die TSG Lütter in der Frauenfußball-Hessenliga in die Winterpause verabschiedet. Trotz teilweise deutlicher Pleiten gegen die Spitzenteams ziehen die TSG-Mädels ein positives Fazit nach der ersten Rundenhälfte und wollen, mit neuen Kräften, in den verbleibenden Spielen das eine oder andere Ergebnis wiedergutmachen.

Foto: Justin Klenner

Die Bilanz zur Winterpause und vor allem der Vergleich zur Vorsaison zeigt, wie stark die Hessenliga-Spitze ist: Stand Lütter noch vor einem Jahr mit 24 Punkten nach elf Spielen punktgleich mit dem Tabellenführer da, sind es jetzt sogar 25 Zähler (nach zwölf Spielen), was aber nur zu Platz vier zur Winterpause reicht. Davon lässt sich aber auch Trainer Sebastian Groß nicht blenden: „Wir sind natürlich trotzdem zufrieden. Am Anfang haben wir leider ein bisschen gebraucht, um uns zu finden. Dortelweil kam am ersten Spieltag natürlich zu früh. Aber wir haben uns im Laufe der Hinrunde gesteigert und anständige Ergebnisse erzielt“.

Nach dem 0:8 gegen Spitzenreiter Dortelweil gewann Lütter vier Spiele in Folge, verlor dann 0:6 gegen den Tabellenzweiten Haitz, der noch ohne Punktverlust dasteht, und kassierte danach wiederum nur eine Pleite in den sechs Partien bis Winter. Drei Saisonniederlagen stehen damit zu Buche – und genau diese Gegner, Dortelweil, Haitz und BG Marburg, stehen zur Winterpause über der TSG. „Die sind alle gut marschiert“, erkennt Groß an.

Zum Jahreswechsel stand bei der TSG Lütter erstmal Erholung an, das betont auch der Coach: „Die Mädels sollen erstmal abschalten, es geht ja am 20. Januar schon wieder weiter. Ich lasse die Zeit bis dahin immer gerne frei, gebe ungerne etwas vor“, sagt Groß. Die Spielerinnen sollten sich untereinander absprechen und die Pause spaßig gestalten, ehe die Fußballschuhe wieder rausgeholt werden. Dann geht Lütter – nach aktuellem Stand – unverändert in die Restrunde: Nur Nike Belz könnte ab März studienbedingt wegfallen. Dafür kämpft sich Nadine Schöppner von einem Bänderriss zurück. Und als Richtung gibt Trainer Groß aus, „dass es schön wäre, wenn wir nochmal 25 Punkte holen, wie in der Hinrunde, und uns gegen die Topteams besser präsentieren. Aber da schauen wir nur auf uns“. In der Vorsaison zumindest ist die TSG mit 48 Zählern Hessenmeister geworden. Allerdings hat die Hessenliga in dieser Spielzeit auch eine Mannschaft – und damit zwei Spiele – mehr.