Zu den Klängen bekannter Hits Bob Dylans, gesungen und begleitet von Daniela Röll-Diegelmann und Addi Haas, versammelten sich zahlreiche Künstler, Kunstliebhaber und Interessierte in der Kapelle des Vonderau-Museums. Zu Beginn begrüßte Museumsleiter Dr. Frank Verse die zahlreichen Anwesenden: „Sie können hier heute die kreative Auseinandersetzung mit den Werken Bob Dylans begutachten. Die 69 Werke wurden alle extra für diese Ausstellung hergestellt und stammen von verschiedensten Künstlern und sogar aus verschiedenen Ländern, unter anderem Spanien, Dänemark und sogar Neuseeland.“
Um die Anwesenden angemessen in die Ausstellung einzuführen, erklärte Kurator Hermann Diel anschließend die Bedeutung hinter dem gewählten Lied. ,A Hard Rains’s A-Gonna Fall‘ behandelt zwei große Themen, die auch heute, rund 40 Jahre später, aktueller nicht sein könnten“, begann er, „Wir hätten zum einen das Thema Krieg und Frieden. Die meisten denken wahrscheinlich direkt an Ukraine, Israel, Sudan und Kongo. Aber auch Umweltschutz und Schöpfung kann man mit dem Lied verbinden.“ Um die Wichtigkeit dieser Themen zu unterstreichen und auch den Künstlern angemessen zu danken, war auch der Dramaturg, Regisseur und Intendant Holk Freytag eingeladen, dem die Ehre zu Teil wurde, die Festrede zu halten: „Heute lernen wir, dass es Lieder gibt, die man malen kann. Diese mediale Transformierung war längst überfällig und funktioniert mit Dylans Werken wie mit keinen anderen.“
Das Besondere an Dylan sei das Erkennen des lebenslangen Lernens in seinen Werken, das international und global von großer Wichtigkeit sei. „Dylan steht für eine bessere Welt und hat sich aber immer wieder Wandlungen unterzogen. Und im Mittelpunkt heute steht der Beginn einer solchen Wandlung.“, endete er. Nachdem Dr. Frank Verse die Ausstellung für eröffnet erklärt hatte, konnten sich die zahlreichen Besucher die Kunstwerke angucken und ihre eigene Botschaft aus den Gemälden, Skulpturen und Installationen ziehen. Die Werke können noch bis zum 2. März im Museum und bis zum 16. März in der Galerie vor den Spiegelsälen des Stadtschlosses begutachtet werden.
