Wie jedes Jahr zog das Fuldaer Bütten Battle jede Menge Besucher an. Das Kulturzentrum platzte aus allen Nähten, denn, was wäre die Foaset ohne Bütt? Am Mittwochabend kamen die besten Nachwuchstalente der Region zusammen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit ihren Reden brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Publikum zum Lachen und regten gleichzeitig zum Nachdenken an. Eine Büttenrede ist nämlich mehr als reiner Schmunzelhumor, so wird gerne mal die Gesellschaft, Politik und Weltgeschehen durch den Kakao gezogen. In diesem Jahr bestand das Kandidatenfeld aus Sabine Trapp, Jörg Schmidt, Marco Wächtersbach, Sophia Gernand, Pascal Gömpel und dem Duo Frank Schreiner und Dominik Hüfner. Als Gastredner trat Mathias Brähler auf.
Die Redner und Rednerin, die entweder alleine oder zu zweit auf der Bühne standen, sorgten mit ihren Bütten im gefüllten Saal vom Kreuz für viele Freudetränen und tobenden Applaus. Kritik auf humorvolle Weise ausdrücken – das benötigt Fingerspitzengefühl. Zum Glück leben in der Region talentierte Verseschmiede, die auf den Foaset-Veranstaltungen im Landkreis mit ihren spitzen Worten zu begeistern wissen. Mit humorvoller Art führten Anja Trapp vom „Wir lieben Foaset“-Team sowie Vollblut-Karnevalist Volker Elm durch den Abend. Vor, nach und zwischen den Auftritten war für ausreichend Unterhaltung gesorgt. Unter den vielen närrischen Besuchern waren unter anderem die Fuldaer Prinzenmannschaft mit Prinz Johannes Caravanicus, der LXXXII. von Fulda, Prinzenmariechen Natalie Müller und den Adjutanten Johannes Mangold und Thomas Reith.
Eine Jury, bestehend aus erfahrenen Wortakrobaten und bekannten Gesichtern aus der Fuldaer Foaset, setzte sich am Ende zusammen und wählte zur Überraschung aller gleich drei Sieger. Bei ihrer Entscheidung achteten die Juroren unter anderem auf das Kostüm, den Humor und die Pointe sowie Redefreiheit, Sprachfluss, Gesamteindruck und vieles mehr.
