Lokales FD 15.01.2025

Der Lift am Zuckerfeld läuft – Eröffnung bei schönem Wetter

Gersfeld (jk) – Mit Skiern, Snowboards und warmer Kleidung fuhren die ersten Besucher am Dienstagmorgen die Skipiste am Zuckerfeld in Gersfeld herunter. Durch den Frost in den vergangenen Tagen konnte genügend Kunstschnee produziert werden, um auch an dem etwas tiefer gelegenen Hang die Saison einzuläuten. Liftbetreiber Harald Jörges hofft, in den kommenden Wochen auf kalte Temperaturen und die ein oder andere Flocke Naturschnee.

Harald Jörges freut sich, dass es endlich losgeht. Foto: Justin Klenner.

Der große Winterspaß am Zuckerfeld läuft seit Dienstagvormittag. In den vergangenen Tagen arbeiteten die Verantwortlichen auf Hochtouren. Aufgrund des bisher eher geringen Schneefalls musste mit einer großen Menge an Kunstschnee nachgeholfen werden. Die Schneemaschinen waren bei kalten Temperaturen im Dauereinsatz, um die Piste fahrtauglich zu bekommen. „Ohne Maschinenschnee hätten wir gar nicht fahren können“, erklärte Betreiber Jörges. Die Vorfreude zum Saisonstart am Zuckerfeld war bei den Besuchern dennoch groß. Bereits am Dienstagmorgen sausten die ersten Ski- und Snowboardfahrer bei strahlendem Sonnenschein die Piste herunter. „Die Leute warten darauf, dass es losgeht. Sie fragen oft nach und schreiben uns, dass sie uns die Daumen drücken“, freut sich der Betreiber über das große Feedback.

In der vergangenen Saison hatte der Skilift am Zuckerfeld bereits zu Weihnachten eröffnen können. Diesmal dauerte es bis nach den Ferien. „Wir haben schon immer Intervalle von warmen und kalten Temperaturen. In den letzten Jahren hat es sich aber dahin entwickelt, dass die Warmphasen intensiver geworden sind“, schildert Jörges seine Wahrnehmung. Vor einigen Jahren habe es oberhalb von Gersfeld noch öfters geschneit. Er hofft, dass es wieder besser wird. „Für uns ist das alles eine Herzensangelegenheit und ein Hobby. Wäre es das nicht, wäre es vom Aussterben bedroht“, so der Betreiber. 

Saisonstart am Skilift Zuckerfeld. Fotos: Justin Klenner.