Lokales FD 07.01.2025

Bundestagswahl: Wenig Zeit für Briefwahl – Stadt und Post vorbereitet

Fulda (fp) – Verkürzte Fristen sorgen im Zuge der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar für einige Herausforderungen. Die Stadt Fulda hat in den vergangenen Wochen bereits intensiv an Lösungen gearbeitet. Die Deutsche Post in Hessen zeigt sich ebenfalls zuversichtlich, was die erhöhten Anforderungen angeht, wenn zwischen Versendung der Wahlbenachrichtigungen und Wahltermin, für alle die Briefwahl machen möchten, deutlich weniger Zeit bleibt als sonst.

Symbolfotos: pixabay

Das Team des Bürgerbüros hätte in den vergangenen Wochen intensiv an der Vorbereitung für die Wahl gearbeitet, erklärt Johannes Heller, Pressesprecher der Stadt Fulda. „Das Finden und die Reservierung der insgesamt 70 Wahllokale wurde bereits erfolgreich abgeschlossen – trotz parallel stattfindender Faschingsveranstaltungen am 23. Februar“, führt er aus. Seit der offiziellen Bekanntgabe des Wahltermins hat die Stadt auch mit der Akquise von Wahlhelfern begonnen. „Trotz der erschwerten Bedingungen ist das Wahlteam des Bürgerbüros gut aufgestellt, sodass wir sicherstellen können, dass die Bundestagswahl in der Stadt Fulda ordnungsgemäß und zuverlässig durchgeführt wird“, sagt Heller: „Wir sind dennoch auf jede freiwillige Unterstützung angewiesen und freuen uns über jede/-n ehrenamtlichen Helfer/-in.“ Dazu können sich die Bürger unter wahlen-fulda.de anmelden. „Um den ehrenamtlichen Einsatz der Wahlhelfer zu honorieren, wurde zudem das sogenannte Erfrischungsgeld für die unterschiedlichen Tätigkeiten am Wahltag im Vergleich zu vergangenen Wahlen deutlich erhöht“, teilt Heller mit. „Unser Wahlteam befindet sich aktuell mitten in der Umsetzungsphase und arbeitet mit hoher Priorität an der weiteren detaillierten Planung“, fügt Heller an: „Dank der intensiven Vorarbeiten sind wir gut vorbereitet und setzen alles daran, die verbleibenden Schritte in der kurzen Zeit bis zum 23. Februar optimal abzuschließen.“

 

Briefwahl unterlagen rechtzeitig beantragen oder direkt im Bürgerbüro wählen

„Wir haben bereits seit einigen Wochen die Möglichkeit der Briefwahlbeantragung unter www.wahlen-Fulda.de eröffnet. Wir empfehlen daher allen Wählerinnen und Wählern, den Antrag bereits jetzt zu stellen“, sagt Heller. Das heißt aber nicht, dass die Unterlagen auch schon jetzt versendet werden. Die Stimmzettel sind aufgrund der verkürzten Fristen bisher noch nicht an die Stadt geliefert worden. Voraussichtlich werde sich die Briefwahlausstellung auf zwei bis drei Wochen vor der Wahl beschränken. „Die Empfehlung des Bürgerbüros lautet hier, zum einen die zugestellten Briefwahlunterlagen schnellstmöglich auszufüllen und an das Bürgerbüro zurückzusenden. Zum anderen auch von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, vor dem Wahltag direkt im Bürgerbüro die Kreuzchen für die Bundestagswahl zu setzen. Dort können Sie frühzeitig und unkompliziert wählen, ohne sich um Postlaufzeiten kümmern zu müssen.“ Darüber, ab wann eine Stimmabgabe im Bürgerbüro möglich ist, wird die Stadt über Pressemitteilungen und ihre Social-Media-Kanäle informieren, sobald die Stimmzettel eingetroffen sind.

Die Briefwahlunterlagen können bis zum 21. Februar um 15 Uhr beantragt werden, dazu gibt es drei Wege: Über das Online-Formular, per Mail an wahlen@fulda.de oder persönlich im Bürgerbüro. „Allerdings empfehlen wir eine persönliche Beantragung und Stimmabgabe im Bürgerbüro je näher der Wahltag rückt, da wir keine Garantie für mögliche Postlaufzeiten geben können“, so Heller. Die von den Bürgerinnen und Bürgern zurückzugebenden Wahlunterlagen müssten bis Sonntag, 23. Februar, um 18 Uhr im Bürgerbüro eingegangen sein. Neben dem Postweg gibt es auch die Möglichkeit, die ausgefüllten Wahlunterlagen direkt  in den Briefkasten im Bürocontainer im Schlossinnenhof einzuwerfen.

 

Deutsche Post vorbereitet: „Wir sind startklar“

Die Deutsche Post zeigt sich zuversichtlich mit Blick auf die Aussendung der Wahlunterlagen. „Wir sind startklar“, erklärt Thomas Kutsch, Pressesprecher der Post für das Land Hessen. Die Post bereite sich schnell und akribisch auf die vorgezogene Bundestagswahl vor. Dazu sei beispielsweise mehr Personal bereitgestellt worden, erläutert er und verspricht: „Die Brieflogistik rund um die Bundestagswahlen ist voll funktionsfähig, auf die Deutsche Post wird Verlass sein.“ Den Briefwählern rät er zum frühestmöglichen Einwerfen der Stimmzettel oder der Abgabe in eine Filiale, versichert aber: „Briefwahlstimmen, die am Donnerstag, 20. Februar, vor der letzten Leerung des jeweiligen Briefkastens eingeworfen beziehungsweise in einer Filiale abgegeben werden, erreichen rechtzeitig die Wahlbüros.“