Tischtennis 17.01.2025

Bundesliga – Stefan Frauenholz: Wir wollen und müssen gewinnen

Grünwettersbach (cb) – Nach der Tabellenführung kam die Ernüchterung: Seit drei Spielen wartet Tischtennis-Bundesligist TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell mittlerweile auf einen Sieg. Die Mannschaft um Dimitrij Ovtcharov rutschte bis auf den vierten Platz nach unten und ist nun auf Wiedergutmachung aus. In Grünwettersbach soll am Sonntag (13 Uhr) das Ruder rumgerissen werden – muss es auch, denn jeder Punkt ist wichtig auf dem Weg in das Play-off-Halbfinale.

Neuzugang Hsu. Foto: Christine Görlich

Die ersten Wochen der Saison verliefen für den TTC nahezu perfekt. Mit beeindruckenden Siegen gegen starke Gegner setzte sich das Team in der Spitzengruppe der Bundesliga-Tabelle fest. Vor allem Ovtcharov präsentierte sich in bestechender Form und trug mit seinen Leistungen maßgeblich zum Erfolg bei. Zuletzt gingen allerdings drei Partien in Folge verloren, zwei davon gegen direkte Konkurrenten. Auch Ovtcharov musste sich vergangenes Wochenende zum ersten Mal in dieser Saison in einem Einzel geschlagen geben.

Die nächste Gelegenheit, sich aus dem Formtief zu befreien, bietet sich schon am Sonntag. „Wir wollen und müssen gewinnen“, fasst TTC-Präsident Stefan Frauenholz zusammen. Es ist nicht nur ein wichtiges Spiel im Kampf um die vorderen Tabellenplätze, sondern auch eine Begegnung mit besonderer Brisanz. Das Hinspiel in der Hubtex-Arena verlief auf Augenhöhe und sehr spannend. Nach fünf harten Matches setzte sich der ASC knapp mit 3:2 durch und fügte Fulda-Maberzell die erste Saisonniederlage zu. „Wir haben da noch eine Rechnung offen“, so Frauenholz – und die Gelegenheit zur Revanche wollen die Osthessen nutzen. Ruwen Filus, Hsien-Chia Hsu, Dimitrij Ovtcharov und Fanbo Meng sollen das Erfolgsquartett des TTC bilden. „Diese Mannschaft muss es jetzt richten“, so Frauenholz: „Mit Dima haben wir sowieso immer eine Chance.“ Leistungsträger Cheng-Jui Kao hat noch Verpflichtungen bei seinem Verband und wird im Februar zur Maberzeller Mannschaft zurückkommen.

Ein Selbstläufer wird die Auswärtspartie keineswegs: Auch aufgrund zweier starker ASC-Akteure. „Tiago Apolonia und Ricardo Walther sind gute Spieler. Wenn die beiden dabei sind, dann wird es schwer für uns“, schätzt Frauenholz ein. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Rolle des Doppels. In der Vergangenheit waren es auch diese Matches, die den Unterschied gemacht haben. Darauf haben die Verantwortlichen des TTC in der Trainingswoche besonderen Fokus gelegt. Sollte es nach den Einzeln wieder 2:2 stehen, dann soll dieses Mal der fünfte und entscheidende Punkt an Dima und Co. gehen.