„Jetzt wollen wir das natürlich fortsetzen“, macht TTC-Präsident Stefan Frauenholz klar: Der Sieg in Grünwettersbach war eminent wichtig für die Playoff-Chancen der Maberzeller, die durch die Niederlagen zuvor etwas gelitten hatten. Die Bundesliga-Tabelle ist eng, Ochsenhausen auf Rang zwei und Grünwettersbach auf Platz sieben liegen nur sechs Punkte auseinander. Maberzell steht mittendrin aktuell auf Platz vier, dem letzten Playoff-Rang. Ausrutscher könnten bis zum Saisonende fatal sei, daher wollen die Osthessen im Hessenderby gegen den Tabellenvorletzten Bad Homburg nicht stolpern.
Gespielt wird wie bisher auch in der kleineren Halle der Hubtex-Arena. Wann Ovtcharov und Co. wieder umziehen können, ist unklar: „Das liegt nicht in unserer Hand. Wir beobachten die guten Fortschritte, aber können nicht einschätzen, wann es soweit ist und die Abnahmen erfolgt sind“, sagt Frauenholz. Gegen Bad Homburg dürfte es dennoch wieder ein Hexenkessel werden, der aber noch Besucher aufnehmen kann: „Es gibt noch Karten an der Abendkasse“, so Frauenholz.
Für die Maberzeller wird Dimitrij Ovtcharov bereitstehen, dazu reist Chih-Yuan Chuang wieder an und unterstützt den TTC. Ruwen Filus ist ebenfalls fit, bei Fanbo Meng steht noch ein kleines Fragezeichen, er laborierte zuletzt an einer Entzündung in der Schulter. Spitzenspieler beim TTC OE Bad Homburg wiederum ist Kristian Karlsson, der bei einer 13:9-Bilanz in der Bundesliga steht. Aber auch Csaba Andras (6:9) ist immer gefährlich. Karlsson musste zuletzt wegen einer Verletzung beim 1:3 in Bergneustadt pausieren, dafür kam der Ex-Maberzeller Benno Oehme zum Einsatz. Das Hinspiel im November hatte Maberzell im November auswärts mit 3:1 für sich entschieden.
