Lokales FD 18.01.2025

Bahnhofsanierung startet im März – Stadt Fulda begrüßt den Umbau

Fulda (as) – Bessere Beleuchtung, barrierefrei und insgesamt moderner: Die Deutsche Bahn will den Bahnhof in Fulda schon seit einigen Jahren sanieren. Nun werden die Pläne konkreter: Wie die Verantwortlichen mitteilen, soll im März der erste von zwei Bauabschnitten begonnen und noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Eine vollständiges Ende der Bauarbeiten werde für 2028 angestrebt (update 15.05 Uhr).

Bahnhof Fulda. Foto: Görlich Media

Die Stadt Fulda sei sehr froh, dass es nach „intensiven Gesprächen und Vorüberlegungen“ nun endlich mit dem Umbau der Bahn am Bahnhof Fulda losgehe, berichtet die zuständige Pressestelle: „Der Dank geht an alle, die sich auf den verschiedenen Ebenen immer wieder für das Projekt stark gemacht haben, wie zum Beispiel der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand.“ Der Bahnhof sei ein zentraler Umsteige-Knotenpunkt für den Bahnverkehr in Deutschland und darüber hinaus, teilt die Pressestelle weiter mit: „Die Bahnreisenden haben es verdient, dass sie in Fulda in einem attraktiven, angenehmen und vor allem barrierefreien Ambiente empfangen werden.“ Angesichts des erheblichen Aufwands für den Umbau sei es verständlich, dass die Bahn das Projekt auf zwei Bauabschnitte aufteilt, ergänzt die Pressestelle: „Wir setzen darauf, dass die gesteckten Zeitpläne eingehalten werden können, und begleiten das Projekt von Seiten der Stadt intensiv.“

Die Deutsche Bahn erneuert im Rahmen des Programms S3 zur strukturellen Sanierung der Infrastruktur, des Betriebs und der Wirtschaftlichkeit mehrere Standorte in Deutschland. Dazu zähle auch der Bahnhof in Fulda, berichtet eine Bahnsprecherin: „Um diesen kundenfreundlicher und zukunftsfähig gestalten, werden in zwei Bauschritten insbesondere die Bahnsteige modernisiert und für einen komfortablen Ein- und Ausstieg in die Züge barrierefrei ausgebaut.“ Der erste Bauabschnitt beginne bereits am 18. März und solle bis Mitte November abgeschlossen sein. In dieser Zeit wolle die Deutsche Bahn unter anderem den Hausbahnsteig 1 auf 76 Zentimeter erhöhen und auf insgesamt 355 Meter verlängern, führt die Bahnsprecherin weiter aus. Vorgesehen sei zudem der Neubau eines taktilen Wegeleitsystems für Menschen mit Sehbehinderungen und einer Beleuchtungsanlage sowie die Schaffung sowie die Sanierung des Bahnsteigdachs. Weiterhin sollen die Bahnsteige 36/37 und 38/39 um 55 Zentimeter erhöht und ebenfalls mit einem taktilen Wegeleitsystem ausgestattet werden. Neben dem Neubau einer Beleuchtungsanlage und eines Wetterschutzhauses steht die Anpassung der Zuwegungen auf dem Programm.

Zu dem zweiten Bauabschnitt, der voraussichtlich von Januar bis zum Ende des dritten Quartals 2028 durchgeführt wird, erläutert die Bahnsprecherin: „Die DB installiert taktile Wegeleitsysteme und Aufzüge auf den Bahnsteigen 3/4, 5/6, 7/8, erneuert die Rampenanlagen und Dächer an den Mittelbahnsteigen sowie den Bahnsteigbelag.“ Während der Vorbereitung auf die Baumaßnahmen sowie den anschließenden Bauarbeiten muss der Parkplatz gegenüber dem ZOB gesperrt werden. Die Deutsche Bahn bedauere diese Unannehmlichkeiten für Pendelnde und Verkehrsteilnehmende und bittet diese zu entschuldigen, so die Bahnsprecherin. Sie ergänzt: „Das Verkehrskonzept während der Bauarbeiten wird derzeit mit den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen erarbeitet. Die DB wird frühzeitig vor Beginn der Baustelle dazu informieren.“