Zu Beginn erzählte Michael Schmitt, der seit einigen Jahren der erfolgreichen YouTube Kanal B.E.N (Breaking, Elektro, News) mit knapp 38.000 Abonnenten betreibt, davon, wie er selbst zum E-Auto-Enthusiasten und YouTuber wurde. „Das Problem, das wir momentan haben, sind nicht die Preise oder die Förderung, sondern die Stromversorgung“, erklärte Schmitt die Grundproblematik der E-Mobilität. Dazu gab er Tipps und Prognosen zu den Strompreisen und prangerte die Vielzahl an unterschiedlichen und unübersichtlichen Preis-Tarifen an. Zudem sagte er voraus: „E-Autos werden auf lange Sicht definitiv billiger als Verbrenner werden. Aber werdet nicht hektisch bei der Kaufentscheidung.“
Darüber hinaus skizzierte er, wie die deutsche Automobillobby Innovationen behindern würden und warum Wasserstoffautos keine Alternative seien. „In der Zukunft führt kein Weg an den E-Autos vorbei, aber wenn Sie nicht bei sich zu Hause laden können, dann würde ich jetzt noch kein pures Elektroauto kaufen“, resümierte der Neuhofer am Ende seines Vortrages. Dazu führte er eine offene Diskussion mit dem Publikum über wirtschaftliche und politische Problematiken.
Daraufhin stellte Holger Schubert die Geschichte des Solartechnik-Unternehmens Fronius Deutschland, die ihren Sitz in Neuhof hat, sowie die Funktionsweise von Photovoltaikanlagen vor: „Wir waren von Anfang an Pioniere im Bereich Solar Energy“, erklärte der Referent. „Wenn man sein eigenes Dach hat, gibt es eine große Möglichkeit, etwas richtig Gutes zu tun. Und aus meiner Sicht ist die Kombination von Elektroautomobilität und Photovoltaikanlagen eines der interessantesten Themengebiete der letzten Jahre“, knüpfte er an seinen Vorredner an. Schubert präsentierte die „Wallbox“, die dank intelligentem System und benutzerfreundlichem Interface dabei hilft, „maximal Sonne zu tanken“. Er gab noch eine Aussicht auf die Zukunft von erneuerbaren Energien.
Im Anschluss gab es noch die Möglichkeit, sich bei Kaffee, Kuchen und anderen Getränken mit den beiden Referenten zu unterhalten und sich die Ausstellung „MOVE! Verkehr findet Stadt“, die über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Mobilität informiert, anzuschauen.
