Lokales FD 18.02.2025

Wilhelm Hartmann empört: Keine Einladungen zu Politik-Debatten

Fulda/Wiesbaden (pm/as) – „Leben wir in einer Demokratie, oder nicht?“: Wilhelm Hartmann ist sauer. In einer Pressemitteilung empört sich der Direktkandidat für den Wahlkreis 173 Fulda, dass die Freien Wähler bei öffentlichen Politikveranstaltungen ausgeschlossen werden. Der Hessische Spitzenkandidat hinterfragt diese Situation und stellt klar, dass seine Partei bereits in anderen Landtagen vertreten sei.

Wilhelm Hartmann. Foto: Freie Wähler

Hartmann führt aus: „Freie Wähler sind kommunal über Jahrzehnte in Verantwortung, auf Landesebene in Bayern stellen wir mit unserem Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger den bayerischen Wirtschaftsminister und stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten. Weitere Ministerposten in der bayerischen Landesregierung im Bereich Umwelt, Bildung und Digitalisierung sind von Freie Wähler-Landtagsabgeordneten erfüllt. In Rheinland-Pfalz und Sachsen sind Freie Wähler im Landtag vertreten – demokratisch gewählt!“

Freie Wähler sind sind ernst zu nehmen, so Hartmann weiter. Besonders jetzt in einer Zeit, in der politische Strömungen den linken und rechten Rand stärken, brauche es eine starke politische Mitte. Liberalkonservative Werte, dafür stehen Freien Wähler. Umso unverständlicher ist es, dass der Fuldaer Hartmann, Direktkandidat im Wahlkreis 173 Fulda/Lauterbach sowie hessischer Spitzenkandidat bisher keine Einladung zu politischen Podiumsdiskussionen beziehungsweise öffentlichen Wahlinfoveranstaltungen erhalten hat. Selbst auf manche Nachfrage, nach Bekanntgabe einer solchen Veranstaltung, gab es Ausflüchte und verallgemeinernde Begründungen zu der Meidung.

Besonders ärgerlich sind Erwähnungen wie zum Beispiel in einem Programmhinweis des Hessischen Fernsehens zu einer Liveveranstaltung. „Die sieben hessischen Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl präsentieren im Gespräch…“so die Ankündigung. Hartmann wurde nicht eingeladen und durfte aufgrund ernster Nachfrage seiner Partei beim HR lediglich als Zuschauer im Publikum ohne Redenzeit verweilen. Auch im Wahlkreis 173 werden er und seine Partei in Umfragen meist nicht erwähnt, ja nicht einmal als mögliche Wahloption bei einer Online-Vorabwahl-Aktion.

Dankend möchte Wilhelm Hartmann jedoch die regionalen Pressekontakte loben, die redaktionell neutral und sachlich eine persönliche Vorstellung ermöglicht haben und sicherlich weiter in der Sache über Neuigkeiten auf Hartmanns Weg berichten.