Schon auf der Anfahrt sei eine starke Rauchentwicklung sichtbar gewesen, berichtete Andreas Haedicke, Stadtbrandinspektor von Ulrichstein. Es wurden sofort Kräfte nachalarmiert, unter anderem eine zweite Drehleiter. Mit einer Riegelstellung wurden die umliegenden Gebäude geschützt. Die Feuerwehr löschte von mehreren Seiten, ein Innenangriff war in dem verwinkelten und zugestellten Haus, in dem auch Gasflaschen vermutet wurden, nicht möglich. Haedicke kündigte während des Einsatzes an, dass das Dach vermutlich komplett runtergenommen werden müsse. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar und einsturzgefährdet. Der 83-jährige Bewohner kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Feuerwehren waren mit rund 80 Einsatzkräften aus Ulrichstein, Mücke und Lauterbach im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren Rettungsdienst und Polizei.
