Mit den Bauarbeiten sollen die Haltungsbedingungen für die Tiere weiter verbessert werden, berichtet Korell. Dazu gehören eine Umgestaltung und Ergänzung der Gatter und Gehege: „Dies gilt etwa für Futterstellen und Liege- / Ruhebereiche und vor dem Hintergrund der Prävention von Tierseuchen wie der Afrikanischen Schweinepest oder der Maul- und Klauenseuche.“ Ebenso sollen Futter- und Mistplätze so gestaltet werden, dass dort vermehrt mit Maschinen gearbeitet werden könne: „Hierfür ist in 2025 auch die Anschaffung eines neuen Hofladers geplant.“ Ein Augenmerk der Stadt werde zudem auf der Installation eines neuen Außenzaunes liegen, erläutert der Bürgermeister weiter: „Der etwa 3,5 Kilometer lange Außenzaun des Wildparkes soll durch einen neuen ersetzt werden. Bevor dies geschehen kann, muss ein Holzeinschlag, insbesondere entlang der Zauntrasse, stattfinden.“ Das Vorgehen solle in der Osterzeit beginnen. Die Verwaltung werde das Vergabeverfahren hierfür kurzfristig starten, so der Rathauschef.
Zentral für die Umgestaltung ist der Neubau eines Wirtschaftshofes beziehungsweise Ressourcenzentrums. Hierfür würden die Baugenehmigung sowie die Förderbescheide bereits vor, teilt Korell mit. Er erzählt: „Der derzeitige Wirtschaftshof ist in die Jahre gekommen und nicht mehr zukunftsfähig.“ Das neue Gebäude solle ebenfalls als Ort der Umweltbildung dienen: „Diesbezüglich werden wir kurzfristig weitere Planungsleistungen vergeben.“ Ob mit den Bauarbeiten in 2025 begonnen werden könne, sei aktuell noch nicht klar. Der Bürgermeister merkt an: „Ich halte es für wahrscheinlicher, dass die Bauarbeiten erst in 2026 starten werden und im Jahre 2025 weitere Vorbereitungen für diese getroffen werden.“
Beim Neubau des Wirtschaftshofes rechnet die Stadt mit Kosten von 2,238 Millionen Euro, gibt der Rathauschef an: „Hiervon werden 1.200.000 aus Fördermitteln des Landes und 671.000 aus Fördermitteln des Landkreises finanziert. Die Stadt wird Eigenmittel in Höhe von voraussichtlich 369.000 einsetzen.“ Was die Förderung der übrigen Investitionen und Reparaturen angehe, etwa bezüglich des Zauns, würden noch Gespräche laufen. „Auch strebt die Stadt an, Partner, etwa das Land oder den Landkreis, für den zukünftigen Betrieb des Wildparkes zu finden“, erklärt Korell. Für die Zukunft braucht es ebenfalls ein Team, welches sich um die Tiere und die Gäste kümmert. „Derzeit beschäftigen wir vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 4,47 Stellen. Insgesamt verfügt der Wildpark über eine Personal- beziehungsweise Stellenausstattung von 5,47 Stellen“, stellt der Bürgermeister fest. Es sei geplant eine weitere Person für die Tierpflege einzustellen: „Der Magistrat wird in seiner nächsten Sitzung erste Bewerbungsgespräche führen.“
