Lokales VB 24.02.2025

Ticker zur Bundestagswahl – Hochrechnungen, Ergebnisse und Stimmen

Osthessen (gü/as) – Deutschland hat gewählt. Wir haben Sie über erste Prognosen und aktuelle Hochrechnungen zur Bundestagswahl auf dem Laufenden gehalten, blicken auf die Ergebnisse in den Osthessischen Wahlkreisen und sammeln Reaktionen aus den Parteien:

Bei der CDU wird gefeiert. Fotos: Andreas Schellenberg.

Michael Brand wird bei der CDU mit Applaus begrüßt.

Wahlparty der Fuldaer Grünen.

Die Freien Wähler um den hessischen Spitzenkandidaten und Fuldaer Direktkandidaten Wilhelm Hartmann haben sich im Fulder Hof versammelt.

Die Fuldaer SPD hat sich in ihrer Geschäftsstelle getroffen

7.50 Uhr: Über die Landesliste haben es aus den vier Wahlkreisen, die Osthessen betreffen, beziehungsweise den Fuldaer Kreisverbänden der Partei zudem Jan Nolte, Pierre Lamely, Nicole Hess und Robin Jünger (alle AfD), Felix Döring (SPD), Awet Tesfaiesus (Grüne) und Desiree Becker (Linke) in den Bundestag geschafft.

7.20 Uhr: Die vier in den Wahlkreisen, in denen osthessische Städte und Gemeinden liegen, gewählten Direktkandidaten Michael Brand (CDU, Wahlkreis 173 Fulda), Johannes Weigelmann (CDU, Wahlkreis 174 Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten), Wilhelm Gebhard (CDU, 168 Werra-Meissner – Hersfeld-Rotenburg) und Frederik Bouffier (CDU, Wahlkreis 172 Gießen) werden alle auch tatsächlich Mitglieder des 21. Deutschen Bundestags sein. Nach der Wahlrechtsreform ist das nicht selbstverständlich, denn nach der Abschaffung der Überhangmandate müssen Direktmandate über den Zweitstimmenanteil der Partei im jeweiligen Bundestag gedeckt sein. In Hessen war das bei fünf Erststimmen-Siegern der CDU nicht der Fall, das betrifft die Gewinner der Wahlkreise Groß-Gerau, Schwalm-Eder, Frankfurt am Main I und II sowie Darmstadt.

7.13 Uhr: Im Wahlkreis 173 Fulda hatte am Sonntag noch ein Ergebnis gefehlt, nun auch hier noch das vorläufige Endergebnis: Michael Brand (CDU) gewinnt den Wahlkreis mit 43,25 Prozent. Dahinter folgen Pierre Lamely (AfD, 22,93 Prozent), Christine Fischer (SPD, 13,65 Prozent), Marie-Louise Puls (Grüne, 6,61 Prozent), Steven Lorenz (Linke, 4,18 Prozent), Wilhelm Hartmann (Freie Wähler, 3,52 Prozent), Philipp Kratzer (FDP, 3,44 Prozent). Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 37,57 Prozent ebenfalls deutlich vorne. Dahinter folgen AfD 23,58 Prozent, SPD 12,84 Prozent, Grüne 7,6 Prozent, Linke 5,23 Prozent, FDP 4,90 Prozent, BSW 3,59 Prozent.

7.05 Uhr: Daraus ergibt sich folgende Sitzverteilung CDU/CSU 208 (2021: 197), AfD 152 (83), SPD 120 (206), Grüne 85 (118), Linke 64 (39), SSW 1 (1). Auf den Südschleswigen Wählerverband als Partei nationaler Minderheiten findet die Fünf-Prozent-Klausel keine Anwendung. Mit dieser Verteilung wären rechnerisch eine Koalition von Union und SPD sowie eine im Vorfeld von Friedrich Merz ausgeschlossene Koalition von Union und AfD möglich.

7 Uhr: In der Nacht um 4.10 Uhr hat die Bundeswahlleiterin das vorläufige Ergebnis bekanntgegeben, es sieht wie folgt aus: CDU/CSU 28,6 Prozent, AfD 20,8 Prozent, SPD 16,4 Prozent, Grüne 11,6 Prozent, Linke 8,8 Prozent, BSW 4,97, FDP 4,3 Prozent, die übrigen Stimmen entfielen auf verschiedene Kleinparteien. Die Wahlbeteiligung war mit 82,5 Prozent hoch.

Sonntag
22.30 Uhr: Im Wahlkreis Fulda fehlt noch ein Wahlbezirk, am Gewinn des Direktmandats von Michael Brand (CDU) wird sich aber nichts mehr ändern. Er liegt aktuell bei 43,25 Prozent. Das vorläufige Endergebnis reichen wir morgen nach.

22.17 Uhr: Wie viele Fraktionen im neuen Bundestag sitzen werden, ist weiter offen. In den Hochrechnungen von infratest dimap ist das BSW mit 4,9 Prozent nicht dabei, bei den Hochrechnungen der Forschungsgruppe Wahlen hingen mit 5,0 Prozent schon. Die FDP ist bei beiden mit 4,5 Prozent raus

22.10 Uhr: Die Wahlbeteiligung war auch in Osthessen hoch. Im Wahlkreis Werra-Meissner – Hersfeld-Rotenburg lag sie bei 82,62 Prozent, im Wahlkreis Gießen bei 83,06 Prozent und im Wahlkreis Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten bei 83,79 Prozent. Im Wahlkreis Fulda steht noch ein Wahlbezirk aus, aber mit aktuell 84,95 Prozent machten auch dort viele Menschen von ihrem Wahlreicht gebrauch

22.05 Uhr: Der Wahlkreis 174 Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten ist ebenfalls fertig ausgezählt, dort siegte CDU-Bewerber Johannes Weigelmann mit 34,20 Prozent. Die zweitmeisten Stimmen erhielt Jürgen Mohn (AfD, 24,86 Prozent), dahinter folgen Michael Neuner (SPD, 20,55 Prozent), Philip Schinkel (Grüne, 7,40 Prozent), Helge Fitz (Linke, 4,83 Prozent), Dr. Markus Schmidt (FDP, 3,28 Prozent) und Liam Ulrich (Freie Wähler, 3,10 Prozent). Bei den Zweitstimmen sieht es wie folgt aus: CDU 30,59 Prozent, AfD 24,78 Prozent, SPD 16,32 Prozent, Grüne 8,82 Prozent, Linke 5,73 Prozent, FDP 4,66 Prozent, BSW 4,14 Prozent, Sonstige 4,97 Prozent

21.59 Uhr: Auch aus dem Wahlkreis 168 Werra-Meissner – Hersfeld-Rotenburg liegt das vorläufige Endergebnis vor. Wahlkreissieger ist Wilhelm Gebhard von der CDU mit 32,25 Prozent. Dahinter liegen Daniel Iliev (SPD, 27,75 Prozent), Gerhard Schenk (AfD, 22,58 Prozent), Awet Tesfaiesus (Grüne, 5,37 Prozent), Silvia Hable (Linke, 5,29 Prozent), Anja Zilch (Freie Wähler, 2,89 Prozent), Alexander Bartholomäus (FDP 2,43 Prozent). Bei den Zweitstimmen liegt die CDU ebenfalls vorne, auf sie entfallen 28,42 Prozent. Es folgen: AfD 23,22 Prozent, SPD 22,19 Prozent, Grüne 7,25 Prozent, Linke 6,25 Prozent, BSW 4,17 Prozent, FDP 3,82 Prozent, Sonstige 4,68 Prozent

21.50 Uhr: Aus dem Wahlkreis 172 Gießen, zu dem einige Kommunen aus dem Vogelsbergkreis gehören, liegt ein vorläufiges Endergebnis vor. Bei den Erststimmen hat Frederik Bouffier von der CDU mit 30,43 Prozent gewonnen. Dahinter folgen Felix Döring (SPD, 27,81 Prozent), Robin Jünger (AfD, 18,96 Prozent), Michel Zörb (Grüne, 8,63 Prozent), Desiree Becker (Linke 7,03 Prozent), Björn Feuerbach (Freie Wähler, 2,89 Prozent), Dennis Pucher (FDP, 2,77 Prozent) und Monika Pranjic (Volt, 1,47 Prozent). Bei den Zweitstimmen ist die Verteilung wie folgt: CDU 26,56 Prozent, AfD 19,14 Prozent, SPD 18,75 Prozent, Grüne 12,37 Prozent, Linke 9,79 Prozent, BSW 4,45 Prozent, FDP 4,18 Prozent, Freie Wähler 1,72 Proeznt, Tierschutzpartei 1,24 Prozent, Sonstige 1,80 Prozent

21.48 Uhr: In Herigen holte SPD-Mann Iliev zwar mit 36,01 Prozent die meisten Erststimmen, bei den Zweitstimmen kam die SPD allerdings nur auf 23,06 Prozent und auch die CDU lag mit 27,03 Prozent noch hinter der AfD mit 28,04 Prozent

21.41 Uhr: Im Wahlkreis 174 Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten fehlt nur noch ein Wahlbezirk. Bei den Zweitstimmen lag die AfD in fünf Kommunen vor allen anderen Parteien: Birstein, Hirzenhain, Brachttal, Wächtersbach und Schotten. Die CDU holte ihr stärkstes Ergebnis mit 41,41 Prozent in Jossgrund, die SPD mit 20,49 Prozent in Linsengericht

21.35 Uhr: Im Wahlkreis Fulda fehlen noch immer drei Bezirke. Stand jetzt hat Michael Brand (CDU) sein bestes Ergebnis in der Gemeinde Rasdorf geholt, wo er auf 54,88 Prozent kam. Auch in sieben weiteren Kommunen stimmten über 50 Prozent der Wähler für ihn. In vielen der Vogelsberger Kommunen im Wahlkreis bleib er unter 40 Prozent, dort holte Christine Fischer (SPD) ihre besten Ergebnisse und kam viermal über 20 Preozent

21.32 Uhr: Wilhelm Hartmann, der als hessischer Spitzenkandidat und Direktkandidat im Wahlkreis Fulda angetreten war, steht bei noch drei fehlenden Wahlbezirken bei 3,53 Prozent. Er sagt trotz seines Abschneidens: „Die Motivation ist immer noch da und ungebrochen.“ Er möchte die Energie mit in den Kommunalwahlkampf nehmen.

21.28 Uhr: Auch bei den Hochrechnungen der Forschungsgruppe Wahlen ist die FDP mittlerweile auf 4,7 Prozent abgerutscht, das BSW, wäre dort weiter drin.

21.23 Uhr: Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat SPD-Direktkandidat Daniel Iliev, Bürgermeister von Heringen, im mehreren Kommunen die Nase vor Wilhelm Gebhard von der CDU, insgesamt wird es aber nicht reichen, denn im gesamten Wahlkreis liegt Gebhard mit 32,22 Prozent vor Iliev, der auf 27,76 Prozent kommt. Es fehlt nur noch das Ergebnis aus einem Wahlbezirk

21.18 Uhr: Der Einzug der FDP in den Bundestag scheint immer unwahrscheinlicher zu werden. Bei den aktuellen Hochrechnungen von infratest dimap sieht es wie folgt aus: SPD 16,4 Prozent, CDU/CSU 28,5 Prozent, Grüne 12,0 Prozent, FDP 4,6 Prozent, AfD 20,5 Prozent, Linke 8,6 Prozent, BSW 8,6 Prozent, Andere 4,5 Prozent

21.16 Uhr: Im Wahlkreis Fulda fehlen noch vier Bezirke

21.10 Uhr: Kleiner Blick nach Alsfeld, dort ist jetzt auch die Bürgermeisterwahl ausgezählt. Stephan Paule wurde mit 78,79 Prozent im Amt bestätigt.

21.04 Uhr: Philipp Kratzer, FDP-Kandidat für den Wahlkreis Fulda hofft noch auf einen Einzug der FDP in den Bundestag: „Wir zittern noch, es wird ein langer Abend.“ Er selbst steht bei den Erststimmen aktuell bei 3,45 Prozent. Mit Blick auf das bundesweite Abschneiden sagte er: „Wir sind ins volle politische Risiko gegangen. Die FDP ist dafür verantwortlich, dass heute gewählt wurde. Das zeigt, dass es uns ums Land geht“. Komme es zum Einzug in den Bundestag sei auch eine Regierungsbeteiligung nicht unwahrscheinlich

20.59 Uhr: Im Wahlkreis 168 Werra-Meissner – Hersfeld-Rotenburg fehlen noch drei Ergebnisse.

20.53 Uhr: Im Wahlkreis Fulda fehlen noch jeweils ein Wahlbezirk aus Grebenhain, Fulda und Hünfeld, zwei Bezirke aus Petersberg und fünf aus Neuhof

20.48 Uhr: „Fulda ist immer ein hartes Pflaster als Linker“, sagt Steven Lorenz, Direktkandidat der Linken im Wahlkreis 173. Das Ergebnis sehe besser aus als in Vergangenheit. Bei den Erststimmen steht Lorenz bei noch 13 ausstehenden Wahlbezirken bei 4,2 Prozent, bei den Zweitstimmen liegen die Linken aktuell bei 5,26 Prozent. Mit Blick auf das Bundesergebnis seiner Partei ist er sehr zufrieden, schließlich sah es vor ein paar Monaten in den Umfragen noch danach aus, als ob die Linken einen Einzug in den Bundestag verpassen. Nun liegen sie in den Hochrechnungen bei 8,5 Prozent

20.43 Uhr: Ob alle gewählten Direktkandidaten auch in den Bundestag einziehen, ist diesmal zum ersten Mal nicht sicher. Um zu verhindern, dass der Bundestag wie in den vergangenen Jahrzehnten immer größer wird, gab es eine Wahlrechtsreform. Die Überhang- und Ausgleichsmandate wurden abgeschafft. Gewonnene Wahlkreismandate müssen nun über die Zweitstimme gedeckt sein

20.39 Uhr: Im Wahlkreis Werra-Meißner – Hersfeld-Rotenburg fehlen nur noch sieben Wahlbezirke

20.35 Uhr: Die Bundesweite Wahlbeteiligung wird nach Hochrechnungen der Forschungsgruppe Wahlen bei 83 Prozent liegen

20.29 Uhr: Marie-Louise Puls, Direktkandidatin der Fuldaer Grünen ist mit dem Ergebnis ihrer Partei in der Stadt Fulda zufrieden, dort scheinen die Grünen wieder ihr bestes Ergebnis im Wahlkreis zu holen und stehen nach Auszählung von 95 von 100 Wahlbezirken bei 10,38 Prozent. Zum Abschneiden der Grünen auf Bundesebene sagt sie: „Wir sehen, dass wir unter den Ampel-Parteien die Partei sind, die am wenigsten bluten musste.“ Trotzdem sei es auch eine Niederlage

20.24 Uhr: Im Wahlkreis 174 Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten liegen 249 von 281 Ergebnissen vor. Bei den Erststimmen liegt Wiegelmann von der CDU mit 34,13 Prozent weiter vor Mohn (AfD, 25,29 Prozent) und Neuner (SPD 20,43 Prozent). Bei den Zweitstimmen ist der Abstand zwischen CDU und AfD gewachsen. Aktuell liegt die CDU bei 30,51 Prozent und die AfD bei 25,23 Prozent. Dahinter folgen SPD mit 16,27 Prozent, Grüne mit 8,61 Prozent, Linke mit 5,67 Prozent, FDP mit 4,67 Prozent und BSW mit 4,06 Prozent

20.19 Uhr: Im Wahlkreis Gießen liegen 295 von 359 Ergebnissen vor. Bei den Erststimmen führt Frederik Bouffier (CDU) weiter mit 31,47 Prozent vor Felix Döring (SPD, 26,88 Prozent) und Robin Jünger (AfD, 19,68 Prozent). Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 27,52 Prozent ebenfalls vorne, dahinter folgen AfD 19,83 Prozent, SPD 18,87 Prozent, Grüne 11,59 Prozent, Linke 8,85 Prozent, BSW 4,36 Prozent, FDP 4,21 Prozent und Freie Wähler mit 1,81 Prozent

20.15 Uhr: „Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass das Ergebnis etwas besser ist, aber das ist jetzt für mich kein Grund zur Resignation, es wird auf alle Fälle für mich in der Politik weitergehen“, sagt Christine Fischer SPD-Kandidatin im Wahlkreis Fulda zu ihrem Abschneiden. Bei noch knapp 40 ausstehenden Wahlbezirken liegt sie aktuell bei 13,78 Prozent.

20.10 Uhr: In der Stadt Gersfeld liegt die AfD bei den Zweitstimmen mit 29,30 Prozent nur ganz knapp hinter die CDU die dort 30,32 Prozent bekam, mehreren Wahlbezirken lag die AfD dort sogar deutlich vor der CDU und kam auf über 40 Prozent

20.06 Uhr: Nochmal ein Blick in den Wahlkreis 173 Fulda, dort liegen mittlerweile 429 der 485 Ergebnisse vor und Brand liegt aktuell bei 42,96 Prozent – vor vier Jahren hatte er den Wahlkreis mit 38,09 Prozent gewonnen. Wie auch im Bund, ist die Wahlbeteiligung auch im Wahlkreis Fulda mit bislang 78,7 Prozent hoch.

20.01 Uhr: Bei der Hochrechnung von infratest dimap sieht es aktuell so aus: SPD 16,3 Prozent (-9,4 Prozent, CDU/CSU 28,6 Prozent (+4,4), Grüne 12,3 Prozent (-2,4), FDP 4,7 Prozent (-6,7), AfD 20,4 Prozent (+10), Linke 8,5 Prozent (+3,6), BSW 4,9 Prozent (+4,9), Andere 4,3 Prozent

19.56 Uhr: Mit BSW wäre eine Koalition von Union und SPD alleine nicht möglich, ohne BSW im Bundestag würden dann 327 Sitze reichen.

19.52 Uhr: In der Hochrechnung der Forschungsgruppe Wahlen liegt die FDP mittlerweile auch unter fünf Prozent: SPD 16,3 Prozent, CDU/CSU 28,5 Prozent, Grüne 12,4 Prozent, FDP 4,9 Prozent, AfD 20,1 Prozent, Linke 8,7 Prozent, BSW 5,0 Prozent, Andere 4,1 Prozent

19.46 Uhr: Im Wahlkreis 168 Werra-Meissner-Hersfeld-Rotenburg liegt bei den Erststimmen Gebhard (CDU) mit 31,70 Prozent weiter vor Iliev (SPD) mit 27,56 Prozent, dahinter folgt Schenk von der AfD mit 23,59 Prozent. Bei den Zweitstimmen ist die Reihenfolge nach 333 von 404 ausgezählten Wahlkreisen eine andere. Zwar liegt die CDU mit 28,16 Prozent auch hier vorne, dahinter folgen allerdings die AfD mit 24,23 Prozent, die SPD mit 22,0 Prozent, die Grünen mit 6,86 Prozent, die Linke mit 6,19 Prozent, das BSW mit 4,13 Prozent, die FDP mit 3,86 Prozent.

19.41 Uhr: Bei der Bürgermeisterwahl in Alsfeld sind 16 von 25 Wahlkreisen ausgezählt. Derzeit liegt die Zustimmung für Paule bei 79,13 Prozent

19.36 Uhr: Bei der aktuellen Hochrechnung von infratest dimap hat die AfD etwas zugelegt und die 20-Prozent-Marke geknackt: SPD 16,2 Prozent, Union 28,8 Prozent, Grüne 12,7 Prozent, FDP 4,9 Prozent, AfD 20,2 Prozent, Linke 8,5 Prozent, BSW 4,8 Prozent, Andere 3,9 Prozent

19.31 Uhr: Im Wahlkreis 174 Main-Kinzig-Wetterau II – Schotten sind 147 von 281 Wahlkreisen ausgezählt. Bei den Erststimmen liegt Johannes Wiegelmann (CDU) mit 32,93 Prozent vor Jürgen Mohn (AfD, 28,33 Prozent) und Michael Neuner (SPD, 19,64 Prozent). Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 29,36 Prozent aktuell nur knapp vor der AfD mit 28,33 Prozent. Dahinter folgen SPD 15,87 Prozent, Grüne mit 7,37 Prozent, Linke mit 5,52 Prozent, FDP mit 4,62 Prozent und BSW mit 4,03 Prozent

19.26 Uhr: Bei den Hochrechnungen der Forschungsgruppe Wahlen wären FDP und BSW weiterhin knapp im Bundestag: SPD 16,3 Prozent, CDU/CSU 28,4 Prozent, Grüne 12,4 Prozent, FDP 5,0 Prozent, AfD 20,1 Prozent, Linke 8,8 Prozent, BSW 5,0 Prozent, Andere 4,0 Prozent

19.22 Uhr: Im Wahlkreis 173 Fulda sind mittlerweile 265 von 485 und damit über die Hälfte der Wahlkreise ausgezählt und so sieht es aktuell aus: Bei den Erststimmen liegt Brand (CDU) mit 43,07 Prozent weiter deutlich vor Lamely (AfD, 24,39 Prozent) und Fischer (SPD, 13,61 Prozent). Auch bei den Zweitstimmen liegt die SPD klar vorne

19.21 Uhr: Auch Fuldas CDU-Direktkandidat Michael Brand sagt: „Das Ergebnis ist ein klarer Regierungsauftrag für die CDU. Der Kanzler heißt Merz“ Die CDU in Fulda ist in Feierlaune

19.19 Uhr: Hessens CDU-Vorsitzender und Ministerpräsident Boris Rhein freut sich über den klaren Regierungsauftrag, den die Wähler der Union gegeben hätten: „Die Menschen im Land haben sich klar für einen Politikwechsel entschieden - insbesondere in der Wirtschafts- und Migrationspolitik. Ich bin den Wählerinnen und Wählern dankbar, dass sie eine so klare Richtungsentscheidung für Kurs statt Chaos getroffen haben."

19.14 Uhr: Michael Brand bedankt sich für die Unterstützung und CDU-Kreisvorsitzender Frederik Schmitt lobt den engagierten Wahlkampf.

19.10 Uhr: Im Wahlkreis 172 Gießen, zu dem auch einige Städte und Gemeinden des Vogelsbergkreises gehören, sind 79 von 358 Wahlkreise ausgezählt. Bei den Erststimmen liegt Frederik Bouffier (CDU) mit 34,92 Prozent aktuell vor Robin Jünger (AfD, 25,54 Prozent) und Felix Döring (SPD, 22,19 Prozent). Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 30,05 Prozent ebenfalls vorne, dahinter folgen AfD mit 25,55 Prozent, SPD mit 17,44 Prozent, Grüne mit 7,57 Prozent, Linke mit 6,42 Prozent, BSW mit 4,07 Prozent und FDP mit 4,20 Prozent

19.05 Uhr: Die Fuldaer CDU verfolgt die Hochrechnungen gespannt im Platzhirsch. Michael Brand wird mit Applaus begrüßt. Er freut sich sehr

19 Uhr: Neue Hochrechnung von infratest dimap: CDU 16,2 Prozent, CDU/CSU 28,9 Prozent, Grüne 13 Prozent, FDP 4,9 Prozent, AfD 19,9 Prozent, Linke 8,5 Prozent, BSW 4,8 Prozent, Andere 3,8 Prozent. In diesem Fall wäre eine theoretische Koalition von Union und AfD oder eine Koalition von Union und SPD möglich. Kommen FDP und BSW rein, bräuchte die Union, die im Vorfeld eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen hatte, einen dritten Koalitionspartner

18.57 Uhr: Im Wahlkreis 173 Fulda sind mittlerweile 114 Wahlkreise ausgezählt. Die CDU liegt hier bei 37,71 Prozent, die AfD dahinter mit 27,33 Prozent, die SPD bei 12,72 Prozent, die Grünen bei 5,67 Prozent, die FDP bei 4,76 Prozent, die Linke bei 4,22 Prozent, die Freien Wähler bei 2,80 Prozent und Sonstige bei 4,79 Prozent. Bei den Erststimmen liegt Brand mit 43,32 Prozent vorne, dahinter kommen Lamely mit 26,36 Prozent, Fischer mit 13,04 Prozent.

18.53 Uhr: Ohne BSW und FDP im Bundestag wäre eine schwarz-rote Koalition möglich. Schaffen FDP und BSW den Einzug, bräuchte es zusätzlich die Sitze von Grünen oder FDP

18.50 Uhr: Wie der Bundestag aussehen wird und welche Mehrheiten möglich sein werden, hängt davon ab, ob FDP und BSW den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen oder nicht. In den Hochrechnungen von infratest dimap liegen sie knapp unter fünf Prozent, bei den Hochrechnungen der Forschungsgruppe Wahlen von 18.21 Uhr liegen beide bei genau fünf Prozent

18.48 Uhr: Christine Fischer, SPD-Direktkandidatin im Wahlkreis Fulda, hätte sich ein besseres Ergebnis für die SPD gewünscht. „Es war spannend bis zum Schluss“, sagte sie mit Blick auf den zurückliegenden Wahlkampf, viele seien bis Samstag noch unentschlossen gewesen

18.44 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz tritt vor die Presse und sagt: „Es ist ein bitteres Wahlergebnis für die sozialdemokratische Partei.“ Das letzte Mal sei das Wahlergebnis besser gewesen und er habe dafür mit Verantwortung gehabt, dieses Mal sei es schlechter und er habe wieder mit Verantwortung dafür.

18.41 Uhr: Und nochmal neue Hochrechnungen aus dem Bund von Infratest dimap: SPD 16,1 Prozent, CDU/CSU 28,9 Prozent, Grüne 13,2 Prozent, FDP 4,9 Prozent, AfD 19,7 Prozent, Linke 8,6 Prozent, BSW 4,8 Prozent

18.38 Uhr: „Heute Abend feiern wir und ab morgen früh wird gefeiert“, sagt Friedrich Merz im Adenauer-Haus.

18.36 Uhr: Nochmal ein Blick in den Wahlkreis 173 Fulda, dort sind mittlerweile 26 Wahlkreise ausgezählt. Aktuell führt bei den Erststimmen Michael Brand (CDU) mit 48,08 Prozent deutlich vor Pierre Lamely (AfD, 22,84 Prozent) und Christine Fischer (SPD, 10,92 Prozent). Marie-Louise Puls (Grüne) und Wilhelm Hartman (Freie Wähler) liegen jeweils bei gut fünf Prozent

18.33 Uhr: Die Fuldaer SPD hat sich in kleiner Runde in ihrer Geschäftsstelle getroffen

18.30 Uhr: Im Wahlkreis 168 Werra-Meissner-Hersfeld-Rotenburg sind 10 von 404 ausgezählt, dort liegt bei den Erststimmen Wilhelm Gebhard (CDU) mit 37,45 Prozent vor Daniel Iliev (SPD) mit 30,12 Prozent und Gerhard Schenk (AfD) mit 20,46 Prozent. Auch bei den Zweitstimmen liegt die CDU vor der SPD und AfD

18.25 Uhr: Die ersten Hochrechnungen liegen vor: SPD 16 Prozent, CDU/CDU 29 Prozent, Grüne 13,3 Prozent, FDP 4,9 Prozent, AfD 19,6 Prozent, Linke 8,6 Prozent, BSW 4,7 Prozent, Andere 3,9 Prozent.

18.22 Uhr: Im Wahlkreis 173 Fulda-Lauterbach liegen die Ergebnisse aus den ersten drei von 485 Wahlkreisen vor – einer aus dem Lauterbacher Stadtgebiet, sowie je einer aus dem Eichenzeller und Hofbieberer Gemeindegebiet. Bei den Erststimmen liegt Michael Brand vorne

18.17 Uhr: Lockere Stimmung bei der Grünen-Wahlparty im Rädchen. Direktkandidatin Marie-Louise Puls blickt positiv gestimmt auf die erste Prognose, die den Grünen im Bund 13,5 Prozent in Aussicht stellt und freut sich noch über etwas anderes: „Ich freue mich über die hohe Wahlbeteiligung.“. Sie appelliert an Merz und die CDU ihr Versprechen zu halten und Schwarz-Blau auszuschließen.

18.12 Uhr: Entsprechend der ersten Prognose hat die SPD mit -9,7 Prozentpunkte einen großen Einbruch zu erleben. Die Union legt um 4,8 Prozentpunkte zu, die Grünen verlieren 1,2 Prozentpunkte, die FDP büßt 6,5 Prozentpunkte ein. Die AfD legt 9,1 Prozentpunkt zu, die Linke kann ein Plus von 3,6 Prozentpunkten verbuchen. Das BSW ist erstmals bei einer Bundestagswahl angetreten

18.07 Uhr: „Die Ampel ist abgewählt, der neue Bundeskanzler wird Friedrich Merz heißen“, sagt CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann in der ARD.

18.05 Uhr: Die Wahlbeteiligung wird auf 84 Prozent geschätzt, das wäre der höchste Stand seit 1990

18.03 Uhr: Welche Koalitionen möglich sind, hängt davon ab, ob die FDP noch über die fünf Prozent kommt, oder nicht.

18 Uhr: Die ersten Prognosen von  infratest dimap werden sind da: SPD 16 Prozent, CDU/CSU 29 Prozent, Grüne 13,5 Prozent, FDP 4,9 Prozent, AfD 19,5 Prozent, Linke 8,5 Prozent, BSW 4,7 Prozent, Andere 3,9 Prozent

17.55 Uhr: Wilhelm Hartmann, Direktkandidat der Freien Wähler in Fulda und gleichzeitig hessischer Spitzenkandidat, hat noch bis Mitternacht Wahlkampf gemacht. Jetzt wartet er zusammen mit dem Zweiten der Landesliste und Wahlkampfhelfern auf die ersten Ergebnisse. „Die Grundstimmung ist positiv“, sagt er. Er habe heute schon viele Stimmenbekundungen bekommen, von Leuten, die ihn gewählt haben.

17.50 Uhr: In Alsfeld im Vogelsbergkreis galt es zwei Wahlzettel auszufüllen, denn auch die Bürgermeisterwahl stand an. Einziger Kandidat ist Amtsinhaber Stephan Paule

17.45 Uhr: Die Wahllokale sind noch 15 Minuten geöffnet. Am frühen Nachmittag zeichnete sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Bis 14 Uhr hatte die Wahlbeteiligung in den Wahllokalen bereits bei 52 Prozent gelegen, wie die Bundeswahlleiterin mitteilte.