Vor dem Spiel fiel der Gäste-Keeper aus, doch in Fliedens Wess fand der TSV einen Ersatz. „Sie haben vorher angefragt ob es möglich wäre“, erklärte Fliedens Trainer Christian Kreß. So kamen beide Keeper aus dem Königreich auf ihre Spielzeiten. Kreß‘ Team agierte im neuen System und das funktionierte nach vorne auch schon ganz gut, in der Defensive sah es anders aus. Ein langer Ball über die Abwehrkette und Mika Manninger traf schon in der 4. Minute zur Gäste-Führung. Keine 20 Minuten später legte Yasir Aldijawi ebenfalls nach einem langen Ball nach. „Das war zu schnell und zu einfach“, sagte Kreß. Im zweiten Durchgang dauerte es erneut nur wenige Minuten, ehe Manninger nach einem misslungenen Rückpass zum Innenverteidiger seinen Doppelpack schnüren und auf 3:0 erhöhen konnte. „Bei den drei Treffern standen sie im Eins-gegen-Eins mit dem Torhüter“, haderte Kreß. Fabio Ulma setzte in Minute 74 den Deckel auf das Spiel. „Wir haben ein neues System gespielt und es war schwer reinzukommen. Auch wenn wir es im Spielaufbau ganz gut gemacht haben, die Arbeit gegen den Ball war schlecht“, resümiert Fliedens-Coach. Einen Wermutstropfen gab es im Königreich noch. Jakob Müller musste mit einer Zerrung noch in der ersten Halbzeit vom Platz. „Das war eine Vorsichtsmaßnahme“, so Kreß.
Flieden: Fritz; Schöppner, Banh, Klüh, Halimi, Gaul, Zeller, Müller, Manss, Friedrich, Larbig – Happ, Bohl, Best, Winges, Malkmus
Großbardorf: Wess; Wirth, Alawami, Seuffert, Aldijawi, Mangold, Tahir, Manninger, Müller, Landeck, Steinmetzer – Ulma, Schleelein, Wäcke, Böhm
Tore: 0:1 Mika Manninger (4.), 0:2 Yasir Aldijawi (23.), 0:3 Mika Manninger (49.), 0:4 Fabio Ulma (74.).
Zuschauer: 40.
