„Es war vieles gut, aber auch einiges noch nicht so gut“, meinte Eiterfeld/Leimbachs Trainer Andreas Herzberg, für den es eine weitere Gelegenheit war, die Mannschaft besser kennenzulernen. „Ich muss sehen, was ich von welchem Spieler verlangen kann“, erklärte er, was für ihn aktuell das Wichtigste sei. Im Gegensatz zum ersten Test gegen Steinbach, bei dem die Defensive im Fokus stand, konzentrieren sich die Gastgeber dieses Mal auf das Angriffsspiel. „Man merkt, dass es eine junge Mannschaft ist“, sagte Herzberg, es würden in manchen Situationen noch die falschen Entscheidungen getroffen. So gelang es der SG nicht, ihr spielerisches Übergewicht in mehr Tore umzumünzen. Dass noch nicht alles perfekt läuft, findet Herzberg zum jetzigen Punkt in der Vorbereitung nicht schlimm: „Sonst hätten wir ja nichts mehr zu tun.“
Auch für Bebras Trainer Andelko Urosevic war es ein ordentliches Spiel. „Wir haben defensiv angefangen und Eiterfeld die Initiative überlassen“, schilderte er: „Trotzdem hatten wir drei klare Chancen.“ Im ersten Drittel fielen noch keine Tore. „Im zweiten Drittel kamen viele junge Spieler zum Einsatz“, berichtete Urosevic. In dieser Phase konnten die Gastgeber dann auch durch Levi Köller und Ruben Köller in Führung gehen. Kevin Preis legte später noch das 3:0 nach ehe Martin Silbermann kurz vor Schluss noch aus Gästesicht verkürzte.
Eiterfeld/Leimbach: Budenz; Preis, Rakk, Witkowski, Kümmel, Kramer, Schlling, Müller-Siebert, Wolf, L. Köller, Pfalzgraf – Van Giersbergen, Kurz, Stumpf, R. Köller, Mertens, Pomnitz
Bebra: Hesse; Mainz, Azad, Holzhauer, Engel, Sut, Kaufmann, Piecha, Röhr, Silbermann, Kerst – Norri, Cavas, Acero, Gök, Knöckel, Pankow.
Tore: 1:0 Levi Köller, 2:0 Ruben Köller, 3:0 Kevin Preis, 3:1 Martin Silbermann
