Während die SGB beim 23:0 in Neuhof am vergangenen Freitag mehr Gast als Gegner war, sollte es noch einen Härtetest vor der Generalprobe am Samstag (8. Februar) in Schweinwurt geben. Dieser findet nun am Dienstag zur ungewohnten Zeit um 14.30 Uhr beim Nordost-Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena im Ernst-Abbe-Sportfeld statt. „Sie haben auch Freitag schon gespielt, von daher hat das ganz gut gepasst. Wir hatten wirklich viele Vereine angefragt“, ist Barockstadt-Trainer Daniyel Cimen mit dem Ergebnis zufrieden.
Die Jenaer haben dabei schon ein Punktspiel absolviert (1:1 gegen Greifswald), sind von daher ein starker Gradmesser für die Fuldaer, die bisher mit ihrer Vorbereitung vollends glücklich sind. „Es kann so viele Beispiele für eine super Vorbereitung geben, und dann bekommst du das erste Spiel doch nicht auf den Platz“, warnt Cimen zwar, bilanziert aber bis hierhin, „dass wir uns ein gutes Gefühl erarbeitet haben, versuchen, an den Dingen zu arbeiten, die wir uns vorgenommen haben. Und da sind wir auf einem guten Weg. Die Jungs sind total gewillt von Anfang an“.
„Wichtige Aufschlüsse“ erhoffe sich Cimen nun von den Spielen in dieser intensiven Woche, wo nur am Mittwoch erstmal trainingsfrei ist. Derweil gibt es im Kader noch Fragezeichen aufgrund der Uhrzeit des Dienstagsspiels bei den Berufstätigen. „Das wird sich Montag im Training entschieden“, so der Coach: „Aber wir wollen dennoch an unsere Grenzen gehen“.
In Jena trifft die SGB auf das Ex-Team von Marius Grösch, der kürzlich seinen Vertrag bei der Barockstadt bis 2026 verlängert hatte. Apropos Verlängerung: Das Transferfenster in Deutschland schließt am Montagabend. „Stand jetzt gibt es keinen Abgang“, sagt Cimen vormittags: Aber: Es könnte womöglich auch noch etwas passieren.
