„Das war eine schöne Einheit heute“, war Eichenzells Trainer Romeo Andrijasevic nach dem Testspielerfolg am heimischen Kunstrasen zufrieden: „Wir haben den Ball gut laufen lassen, obwohl Großenlüder in der ersten Halbzeit sehr diszipliniert gearbeitet hat. Aber im Laufe des Abends hat sich das Spiel für uns dann etwas geöffnet“.
Die Anfangsphase fiel den Britannen trotz der Führung durch Ferhat Yildiz noch schwer, später glich auch Victorien Mvondo zunächst für Großenlüder aus. Die Teutonen hatten von Coach Dominik Möller einen Plan mitbekommen und diesen gut umsetzen können, ehe das 2:1 vor der Pause von Eichenzells Adrian Vogt das Spiel für die Hausherren etwas einfacher machte. Nach dem Seitenwechsel wurde das Ergebnis durch ein Lüderer Eigentor sowie den zweiten Vogt-Treffer etwas deutlicher. „Und hintenraus waren wir sogar noch etwas schlampig mit den Möglichkeiten“, sagte Andrijasevic, der für den Rumpf-Kader mit 13 Spielern dennoch eine ordentliche Vorstellung sah.
Teutonen-Coach Möller wiederum resümierte: „Wir haben gegen eine sehr agile Mannschaft gut gegen den Ball gearbeitet. Das Ergebnis ist zweitrangig, läuferisch und vom Auftreten her bin ich sehr zufrieden“, so Möller. Schon vor dem 0:1 habe seine Mannschaft mit einem Pfostentreffer die Chance zur Führung gehabt, darüber hinaus versuchten es die Gäste über Variabilität: „Zeitweise haben wir in der zweiten Halbzeit dann ein Angriffspressing versucht. Wir wollen uns im System langsam herantasten und ins Verschieben kommen“.
Eichenzell: Grösch; Ströder, Milenkovski, Ludwig, Yildiz, Heil, Vogt, Kratz, Martella, Reith, Dugan (Sosa Perez, Fröhlich).
Großenlüder: Jökel; Schmitt, Mohr, Gaube, Strehl, Banlog Mvondo, Auth, Schlitzer, Ziegler, Pitakani, Phiri (Höhnke; Niedling, Beyer, Rehberger).
Tore: 1:0 Ferhat Yildiz (30.), 1:1 Victorien Severin Banlog Mvondo (36.), 2:1 Adrian Vogt (40.), 3:1 Adrian Beyer (75., Eigentor), 4:1 Adrian Vogt (83.)
