Er konnte in den vorangegangenen Wochen auf Wettkämpfen in Wetzlar sowie beim Internationalen Euro Meet in Luxembourg seine Zeiten stetig verbessern – zum Vizetitel fehlten ihm in Bayreuth nur knapp zwei Sekunden. Die Disziplin 400 Meter Lagen gilt als die Königsdisziplin im Schwimmen, da sie höchste Ansprüche an Technik, Vielseitigkeit und vor allem an Ausdauer stellt. Bei diesem Wettkampf müssen Athleten alle vier Schwimmstile – Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul – über eine Distanz von 400 Metern absolvieren, was nicht nur ein technisch versiertes, sondern auch ein äußerst ausdauerndes Arbeiten erfordert.
Für Hendrik Link war dieser Wettkampf eine eindrucksvolle Demonstration seiner konstanten Leistungssteigerung und seines intensiven Trainings. Während Link derzeit Politikwissenschaften in Frankfurt studiert, widmet er sich mit Leidenschaft dem Schwimmsport. Mit Blick auf die kommenden Süddeutschen und die Deutschen Meisterschaften in Berlin bereitet er sich nun intensiv vor, um an seiner Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Sein herausragender Erfolg in Bayreuth sei ein deutliches Zeichen: Nur wer über enorme Ausdauer und Vielseitigkeit verfüge, könne in dieser anspruchsvollen Disziplin bestehen und sich im harten Wettkampf behaupten, heißt es von Vereinsseite.
