Zum Warnstreik der Ver- und Entsorgungsbetriebe am Donnerstag sind Beschäftigte einiger hessischer Unternehmen aufgerufen, so auch von der OsthessenNetz GmbH und der RhönEnergie Fulda GmbH. Es werde keine Demonstration geben und auch keine Kundgebung stattfinden. „Aus Respekt und Trauer gegenüber den Opfern des Anschlags am vergangenen Donnerstag in München, nach dem zwei Menschen ihr Leben verloren haben und viele weitere verletzt wurden, werden die Streikmaßnahmen als stille Streiks vor und in den jeweiligen Betrieben durchgeführt“, schreibt verdi. Direkte Auswirkungen seien dabei für die Bürgerinnen und Bürger zunächst nicht zu erwarten. Bestreikt werden am Donnerstag bundesweit Stadtwerke, Wasserver- und Abwasserentsorgungsbetriebe und Müllverbrennungsanlagen.
„Versorgungssicherheit gewährleistet“
Die Pressestelle der RhönEnergie teilt am Mittwochabend wiederum mit: „Wir wissen nicht, wer dem Aufruf morgen Folge leisten wird. Sicher ist aber: Die Versorgungssicherheit unserer Kunden wird in jedem Fall in allen Sparten in vollem Umfang gewährleistet sein“. Ebenso sei sicher: Das Kundenzentrum und die Busbetriebe sind nicht von dem Streikaufruf betroffen. Sie gehören nicht zu den Gesellschaften, für die derzeit auf Bundesebene verhandelt wird.
Vom angekündigten Streik im Öffentlichen Personennahverkehr am Freitag ist also Fulda nicht betroffen: Bisher gibt es nur Ankündigungen von Frankfurter, Wiesbadener und Kasseler Betrieben im ÖPNV, die am Freitag in den Warnstreik treten.
