Bei dem Gespräch ging es um aus Caritas-Sicht sozialpolitisch relevante Themen wie beispielsweise die Wirtschaftslage und deren Auswirkungen auf den Sozialstaat, das Rentensystem und die Entwicklung der Pflege im Zeichen des demografischen Wandels sowie den Zusammenhang von Migration und Arbeitsmarkt. Thematische Impulse kamen dazu jeweils von den an der Gesprächsrunde teilnehmenden Caritas-Vertretern. Neben Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch waren dies die Leiterin des Fachbereichs Spitzenverband, Soziales und Kommunikation, Ann-Katrin Jehn, Sozial-Referent Holger Franz sowie Meike Wenzel, Referentin vom Ressort Altenhilfe.
Neben der Diskussion der genannten Themen ging es auch um die Berührungspunkte zwischen den sozialpolitischen Positionen der Caritas und denen der SPD. In diesem Zusammenhang stellten die Caritas-Vertreter Frau Fischer und Herrn Vey auch die neue Caritas-Kampagne „Caritas öffnet Türen“ vor. Anliegen der Caritas ist es dabei, sich nicht nur selbst als Organisation mit offenen Türen für jedermann bei Hilfebedarf zu profilieren. Man wolle, so Caritasdirektor Juch, die Politiker – vor allem diejenigen, die womöglich im neuen Parlament sitzen werden – dafür gewinnen, der Caritas dabei zu helfen, die Türen zur sozialen Versorgung aller Unterstützungsbedürftigen offenzuhalten und das vorbildliche Sozialwesen Deutschlands in seiner Gänze zu erhalten.
Zehn sozialpolitische Thesen hat die Caritas im Rahmen ihrer Kampagne 2025 formuliert – diese werden in diesen Tagen auch auf den Social-media-Kanälen der Caritas im Bistum Fulda in kleinen Videoclips von Spitzenvertretern der Hessen-Caritas vorgestellt. Christine Fischer und Robert Vey sahen in diesen Thesen auch viele Schnittstellen zu den politischen Anliegen der Sozialdemokraten. Dementsprechend entschloss man sich, für das offizielle Foto der Gesprächsrunde das Symbol der Kampagne, die rote Caritas-Tür, quasi symbolisch in die Mitte zu nehmen.
