Mit Bannern, selbst gebastelten Schildern und blau-gelben Flaggen waren die Teilnehmenden zum Universitätsplatz gekommen. Neben Solidaritätsbekundungen für die Menschen in der Ukraine wurde vor allem der Angriffskrieg von Putin kritisiert. Die Redebeiträge wurden jeweils in deutscher und ukrainischer Sprache wiedergegeben. Galina Kremetz, die selbst aus der Ukraine vor dem Krieg geflüchtet war, sprach von drei Jahren „des Mutes, der Unbeugsamkeit“ sowie „des Schmerzes“ seit dem Überfall auf ihr Heimatland. „Wir werden weiterkämpfen für die Ukraine“, führte sie weiter aus. Sie bedankte sich bei Deutschland sowie der Stadt Fulda, welche sie und viele weitere Menschen in der Not aufgenommen hätten. Ihr besonderer Dank galt dabei Andreas Goerke, Vorsitzender von Fulda stellt sich quer, sowie Stefan Faulstich, Vorsitzender des Vereins People for People in Fulda, dafür, „dass sie uns die Tür geöffnet haben.“ Wie Faulstich vor Ort erklärte, kämpfe die Ukraine aktuell für die Freiheit Europas. Er ergänzte: „Ich wünsche euren Familien das Beste.“ Goerke pflichtete Faulstich bei und betonte: „Wir werden euch nie alleine lassen.“ Er wünschte sich einen Frieden für die Ukraine, bei der das Land nicht zerteilt werde. Es folgten Gedichte und Lieder, die an die Soldaten im Kampf erinnern sollten. Zudem wurde eine Schweigeminute für die Verstorbenen abgehalten. Die Menge machte sich im Anschluss auf zu einem Solidaritätsmarsch als „Symbol der Hoffnung.“ Dieser führte über den Borgiasplatz, Unterm Heilig Kreuz und die Friedrichstraße bis zum Fuldaer Dom führte. Dort wurde gemeinsam für die Menschen in der Ukraine gebetet.
