Mit Sara Dimovska, Lilly Wittke, Sina Leis, Josephine Sattelmaier, Lea Frischkorn, Lea Nickczinski und Hannah Etzel fehlten gleich sieben Spielerinnen der SGJ und die auch als Ergänzung vorgesehene Luana Simmchen verletzte sich dann am Vortag bei der U15. Entsprechend gemischt waren dann auch die Gefühle bei der Abfahrt, die wie der Turnierstart um eine Stunde vorverlegt wurde.
Positiv war, dass die SGJ als Gruppenkopf in der ersten Runde ein Schiedsgericht stellen musste. So konnten sich alle erst einmal akklimatisieren, bevor es dann ernst wurde. Im ersten Spiel gegen FSV Bergshausen wurde Johannesberg aber nicht wirklich gefordert. Beim 25:4 und 25:11 waren die Spielerinnen aus Bergshausen bereits mit den Aufschlägen der SG überfordert. Als im zweiten Spiel gegen den ASV Rauschenberg der erste Satz dann ähnlich überlegen mit 25:9 gewonnen werden konnte, nahmen die Spielerinnen der SGJ sichtlich das Gas weg, nachdem man sich eine 18:12-Führung erarbeitet hatte, trat allerdings das ein, was eigentlich überwunden schien. Einige leichte Fehler führten im eigenen Team zu Nervosität und der eigentlich geschlagene Gegner fand seinen Kampgeist. Dadurch ließ die SGJ völlig unnötig den Gegner ins Spiel finden. Doch letztlich konnte mit dem 25:23 der Gruppensieg eingefahren werden.
In der Zwischenrunde war der TSV Battenberg der Gegner der SGJ. In diesem Spiel erlaubten sich die Spielerinnen um Kapitänin Finja Schütz keinerlei Nachlässigkeiten und machte beim 25:10 und 25:8 kurzen Prozess und hatte damit eine Medaille sicher.
In der Finalrunde hießen die Gegnerinnen dann TV Bommersheim und SK Driedorf und Erstere waren auch gleich zu Beginn der Gegner. Dieses Spiel war das Beste des gesamten Tages. Beide Teams zeigten eine fortgeschrittene Spielanlage. Allerdings machte sich bei der SGJ jetzt die dünne Personaldecke negativ bemerkbar. Sophia Born und Amelie Haller hatte vor dem Turnier krankheitsbedingt nicht trainieren können und mussten jetzt das vierte Spiel in Folge absolvieren. Auch Finja Schütz war noch angeschlagen. Trotz großartigen Kampfes häuften sich jetzt die Fehler und so ging dieses Spiel mit 17:25 und 19:25 verloren.
Im letzten Spiel gegen SK Driedorf sammelte jede Einzelne noch einmal alle verfügbare Kraft und im ersten Satz machte sich das positiv bemerkbar. Beim 25:11 konnte man einiges an Kraft sparen. Doch im zweiten Satz nahm die Gegenwehr Driedorfs zu und die Kraftreserven der SGJ rapide ab. So konnte der Gegner ab der Satzmitte die SGJ Zug um Zug egalisieren und sogar 20:19 in Führung gehen. Doch Johannesberg gab sich nicht geschlagen. Jana Bott erhöhte noch einmal den Aufschlagdruck, so gelangen vier Punkte in Serie. Und Greta Schätzmüller konnte dann mit einem ihrer platzierten Sprungaufschläge den Sack zumachen.
Bei der Siegerehrung hatten dann alle die Anstrengungen des Tages wieder abgeschüttelt. Besonders wurde das Ganze dann, als Finja Schütz, die das Turnier an ihrem eigenen Geburtstag spielte, von der ganzen Gallwe noch ein Geburtstagsständchen gesungen bekam.
Johannesberg U18: Sophia Born, Jana Bott, Amelie Haller, Eva Mihm, Amelie Raczing, Greta Schätzmüller, Finja Schütz.
Qualifikation zur Hessenmeisterschaft U15 weiblich
Mit Platz neun bei der Qualifikation zur Hessenmeisterschaft musste sich wiederum die U15 der SG Johannesberg zufriedengeben. Aufgrund zahlreicher erkrankter und verletzter Spielerinnen war auch dieses Team nur mit fünf Spielerinnen angereist. Im ersten Spiel gegen DSW Darmstadt musste sich das Team erst noch finden und war bei der 13:25 und 18:25 – Niederlage gegen die körperlich deutlich überlegenen Gegnerinnen vor allem in der Verteidigung nicht präsent genug.
Im zweiten Spiel hatte man es mit den Gastgeberinnen vom TSV Frankenberg zu tun. Hier lief das Spiel besser an. Der erste Satz wurde mit 25:22 gewonnen. Im zweiten Abschnitt steigerte sich der TSV und glich mit 25:15 aus. Im Entscheidungssatz verletzte sich dann Luana Simmchen dann am Sprunggelenk. Sie wird dem Team einige Wochen fehlen. In der Folge fiel das Spiel der SG auseinander und der Satz ging mit 15:1 an Frankenberg.
In der Zwischenrunde hieß der Gegner dann SSC Vellmar. Die verbliebenen Spielerinnen der SG mussten jetzt durchspielen, machten ihre Sache auch zunächst gut. Doch nach knapp verlorenem erstem Satz ließ die Gegenwehr dann nach und auch der zweite Satz ging mit 13:25 an Vellmar.
In der Platzierungsrunde unterlagen die Mädels dann nach großartigem Kampf gegen die JSG Waldgirmes/Wetzlar mit 22:25 und 19:25 und gegen den VC Wiesbaden III mit 15:25 und 15:25. Vor allem in diesem Spiel waren die Kraftreserven der Mädchen erschöpft.
Johannesberg U15: Sophie Bergmann, Luisa Born, Sarah Melin Doluay, Mattea Fiedler, Luana Simmchen.
