Stephanie Wohnig vom Hotel Platzhirsch war als Organisatorin der Veranstaltung war mit dem Verlauf zufrieden: „Es ist eine gute Plattform für die Unternehmen.“ In Zeiten des Fachkräftemangels müssten die Betriebe sich am Markt frühzeitig präsentieren, um junge Schülerinnen und Schüler von sich zu überzeugen. Das sei mit der Messe sehr gut gelungen. Die Organisatorin kündigte an, dass im kommenden Jahr eine weitere Messe in Planung sei. Direktes Lob habe es unter anderem von den Eltern gegeben, freute sie sich. Die Erwachsenen hätten unter anderem das spürbare „Engagement“ der Unternehmen oder die „schöne Auswahl“ an Berufsfeldern hervorgehoben.
Bei den Ausstellern fiel das Fazit ähnlich aus. Niklas Bohl von Krah & Enders berichtete beispielsweise, dass trotz der etwas geringeren Frequenz die Qualität gepasst habe: „Das waren gute Gespräche.“ Bei dem Autohaus hätten sich die jungen Menschen vor allem für die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker oder Kaufmann interessiert, gab er an. Kerstin Jost von der Zufall Logistics Group erzählte: „Es war gut, dass wir hier vertreten waren.“ Die Schülerinnen und Schüler hätten sich über eine Reihe an Themen informieren können, etwa was sie in der Ausbildung als Kaufleute beziehungsweise Lageristen erwarte. „Viele wollten sich einen Überblick verschaffen“, stellt sie fest. Zu einem ähnlichen Urteil kam Alea Burkard von R+S: „Viele haben sich breit informiert, sich Inspiration geholt.“ Sie beschrieb Gespräche, in denen die jungen Menschen sehr aufgeschlossen fragten, ob Praktika im Unternehmen möglich seien. Andere hätten nach den notwendigen Abschlüssen gefragt, um die technischen Berufe oder ein duales Studium ergreifen zu können. „Es hat Spaß gemacht“, so Burkards Fazit. Der Tag habe vor allem zum in Kontakt kommen funktioniert, meinte Nadja Hartung vom DRK Fulda. Sie meinte, die Gespräche seien auf persönlicher Ebene meist besser, um sich wirklich informieren zu können. Beim DRK gebe es eine Reihe an Berufsfeldern, ob im pflegerischen Bereich oder im Büromanagement.
Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres lag es auf der Hand, dass die Ausbildungsmesse im ITZ wiederholt werden muss. Gleich zum Beginn waren einige Schulklassen unterwegs im Gebäude. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich über eine Vielzahl an Berufsfeldern informieren. Ob eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich, in der IT, im Handwerk, in der Gesundheit oder in der Logistik, die Auswahl war groß. Vertreterinnen und Vertreter der insgesamt 32 Unternehmen standen für Rückfragen zur Verfügung.
