osthessen-fasching.de 26.02.2025

Rund 4000 Aktive beim Umzug in Fulda – Romo-Plakette zurück

Fulda (gü) – Es ist der Höhepunkt der Fuldaer Foaset: Am Rosenmontag werden wieder gut 4000 Aktive als großer närrischer Lindwurm durch die Fuldaer Innenstadt ziehen und von zehntausenden Zuschauern am Straßenrand bejubelt werden. Als Erinnerung kann sich in diesem Jahr gegen eine kleine Spende eine Romo-Plakette mit nach Hause genommen werden. Zu sehen gibt es in diesem Jahr 254 Zugeinheiten.

Foto: Jasha Günther.

Vertreter der teilnehmenden Vereine wurden am Dienstag auf der Romo-Generalbesprechung über alles Wichtige informiert. Die Zahl der Teilnehmer liegt etwa auf dem Niveau der Vorjahre, auch da waren es jeweils rund 4000 Aktive. 2023 hatte es 258 Zugeinheiten gegeben, im vergangenen Jahr 256. Damit scheint sich die Zahl nach der Corona-Zwangspause auf einem stabilen Niveau eingependelt zu haben. Zwischen 2017 und 2020 war die Zahl der Zugnummern kontinuierlich bis zum bisherigen Rekord von 281 Zugnummern gestiegen. Aufgeteilt in sieben Marschsäulen werden sich die 50 Pkw und Motivwagen, 183 Fußgruppen und 20 gut über den Zug verteilte Kapellen am Mittag aufstellen. Pünktlich um 13.33 Uhr soll der Zug dann starten. Die Strecke führt wie gehabt die Bahnhofstraße runter, durch die Rabanusstraße Richtung Stadtschloss und weiter über Schlossstraße, Friedrichstraße und Buttermarkt ins Bermuda Dreieck. An mehreren Stellen werden Sprecher den Zug kommentieren.

Bei der Romo-Besprechung wurde auf viele organisatorische und sicherheitsrelevante Dinge eingegangen, die die Vereinsvertreter an ihre Aktiven weitertragen sollen. „Wir wollen alle einen sicheren Zug haben, deswegen müssen wir alle an einem Strang ziehen“, sagte FKG-Vizepräsident und Romo-Ausschuss-Mitglied Jan Frühauf. Bei der Vorbereitung des Sicherheitskonzepts hat die FKG wieder eng mit Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr und Rettungsdienst zusammengearbeitet. „Es wurde alles unternommen, damit sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, alle Zuschauerrinnen und Zuschauer sicher fühlen können und das können sie auch“, sagte Thomas Wagner von der Polizeidirektion Fulda. Er wies auch nochmal darauf hin, dass auf Veranstaltungen in Hessens seit vergangenen Herbst generell ein Waffen und Messerverbot gilt und Anscheinswaffen in im öffentlichen Raum generell verboten sind.

Eine Neuerung hatte Frühauf noch zu verkünden: „Eine Sache, die wir wieder einführen werden, ist die Romo-Plakette.“ Der Anstecker werden gegen eine kleine Spende von zwei oder drei Euro an die Aktiven und Zuschauer ausgegeben. Das hatte es früher schon gegeben, wie ein Zeitungsausschnitt aus dem Fastnachtsmuseum zeigte. Zum Abschluss der Veranstaltung marschierte die Prinzenmannschaft ein und verlieh den Marschsäulenbegleitern und Vertretern der Ordnungs- und Sicherheitsbehörden Orden. Prinz Johannes Caravanicus LXXXII. (Johannes Günther) sagte, dass er mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf Montag schaue: „Es wird ein Highlight meiner Kampagne. Ich freue mich, euch alle vor dem Bahnhof an mir vorbeiziehen zu sehen.“ Doch gleichzeitig bedeute der Rosenmontag auch immer das Ende der fünften Jahreszeit. Er ist guter Dinge, dass es ein toller Tag wird und sorgte mit einer Bemerkung zu den beiden letzten Rosenmontagsumzügen, die unter einem Prinz mit dem Nachnamen Günther stattfanden oder auch nicht stattfanden, für Lacher: „Ich habe von meinem Nachnamen abweichend ein bisschen anderes Wetter bestellt“, versprach Johannes Günther. Als Alexander Günther 2016 Prinz war hatten wegen Sturms die Wagen stehen bleiben und selbst der Prinz zu Fuß gehen müssen. Bei dessen Bruder Markus Günther drei Jahre später fiel der Umzug dem Wetter ganz zum Opfer

 

Kinderumzug mit 154 Zugnummern

Am Fastnachtssonntag werden wieder die kleinen Narren die Fuldaer Straßen erobern. Die 154 Zugnummern werden sich in sechs Marschsäulen Aufstellung nehmen und um 14 Uhr geht es dann los. Von der Pauluspromenade über Friedrichstraße, Unterm Heilig Kreuz, Marktstraße, Buttermarkt, Steinweg und den Jesuitenplatz geht es zum Uniplatz, wo ein Kinderfest stattfindet.

Romo-Generalbesprechung im Kolpinghaus. Fotos: Jasha Günther