Die Omas gegen rechts sind eine zivilgesellschaftliche, parteiunabhängige Initiative, die sich vor allem für Abbau von Fremdenhass und den Schutz der Demokratie einsetzten. „Über 300 Oma-Gruppen gehen heute auf die Straße, um die Bevölkerung zu motivieren für unsere Demokratie wählen zu gehen und ihre Kreuze ohne Haken zu setzen“, erzählte Cornelia Thiessen-Westerhoff. Insgesamt würden über 40.000 „Omas“ sich bundesweit an der Aktion beteiligen. Zusammen mit rund 25 weiteren Vereinsmitgliedern zog Thiessen-Westerhoff in einer Plakatschlange in Fulda vom Bahnhof bis zum Markt. „Wir haben uns auch schon mit Parteien unterhalten, denn wir gehen dem Konflikt nicht aus dem Weg. Und wir begegne wirklich vielen interessierten Menschen“, freute sich Dagmar Heil. „Wir wollen noch einmal klarstellen, dass rechts bei uns da beginnt, wo völkisch nationales Denken anfängt. Wir werden später auch noch einmal das Gespräch mit einzelnen Parteien suchen“, differenzierte Andrea Renner. Denn bei den Omas gegen rechts werde der Pluralismus gelebt. „Wir haben Vereinsmitglieder von der CDU bis zur Linken. Wir sind als Organisation vollkommen parteiunabhängig.“
