HSG Baunatal – Hünfelder SV 37:31 (20:17)
„Wieder eine bittere Niederlage“, musste HSV-Spielertrainer Felix Rehberg nicht zum ersten Mal in dieser Saison nach einem Spiel resümieren: Gegen einige Topteams hielt der Hünfelder Sportverein bereits stark mit, so auch gegen Baunatal am Sonntagabend. Gerade die Anfangsphase war super, Hünfeld lag mit 7:4 (9.) und 9:6 (13.) vorne, ehe die Partie ausgeglichener verlief und dann sogar kippte. Doch mit drei Toren Rückstand zur Pause war noch nichts verloren, der HSV hielt es in Hälfte zwei zunächst offen, ehe der Faden dann verloren ging: „Etwa zwischen der 35. und der 45. Minute haben wir wieder komplett kopflos agiert und das Ding weggeworfen“, haderte Rehberg: „Ähnlich wie gegen Eschwege. Das ist dann am Ende leider zu wenig, um so einen Gegner wie Baunatal zu schlagen“. In dieser Phase wurden aus drei Toren Rückstand zwischenzeitlich sechs, Baunatal ging mit einem 31:25 (48.) in die Schlussphase. So deutlich, wie es am Ende aussieht, sei das Kräfteverhältnis aber nicht gewesen: „Durch einige Fehlwürfe bei uns ist es dann leider zu deutlich geworden. Wir haben über 70 Prozent ein gutes Spiel abgeliefert, aber in den anderen 30 Prozent leider den Faden verloren“, so Rehberg abschließend. Dem HSV, dem in Baunatal Abad Velazquez, Krätzig und Bachus fehlten, stehen damit intensive Wochen im Klassenkampf bevor.
Hünfeld: Matthiessen (3), Schäfer, Rehberg (9), Reuchsel (1), Schott (5), Gute (6/5), Hyseni, Kaub (5), Sauerbier (2), Hohmann, Schramm, Schuch, Becker, Simon.
VfL Wanfried – HSG Großenlüder/Hainzell 33:26 (16:15)
Bereits am Samstagabend hatte die HSG Großenlüder/Hainzell mit einer Rumpftruppe bei Wanfried verloren: „Wir sind so erstmal zufrieden gewesen, weil wir leider fünf Rückraumspieler verloren hatten. Da wäre es schon eine Überraschung gewesen, gegen so eine Truppe wie Wanfried zu gewinnen“, sagte Großenlüders Trainer Adrian Schild. Trotz der Ausfälle und einiger Experimente konnte es die HSG aber über weite Strecken des Spiels eng gestalten. „Wir hatten zwischenzeitlich mehrere Kreisläufer im Rückraum“, schmunzelte Schild. Henrik Dimmerling spielte erkältet, Michael Blinzler, Dominik Malolepszy, Lukas Dimmerling und Fabian Kirsch standen ebenfalls nicht zur Verfügung. „Die Jungs haben trotzdem riesig gefightet. Viele haben 60 Minuten durchgespielt. Hintenraus hatte uns dann leider die Kraft gefehlt, wir haben in der zweiten Halbzeit kaum Rückraumtore geworfen“, so Schild, der letztlich nicht traurig über die vierte Saisonniederlage sein musste.
Großenlüder/H.: Sippel, Weinbörner (1), Bosold (4), Grosch (1), B. Dimmerling (2), S. Münker, Biener, Herber, H. Dimmerling (6), Blinzler, Wahsner, Deppe (12/8).
TV Hersfeld – TSG Dittershausen 24:29 (11:13)
Beim TV Hersfeld ist weiterhin der Wurm drin: Am Samstagabend verlor der TVH auch zuhause gegen die TSG Dittershausen und findet sich im grauen Tabellenmittelfeld wieder. Immer wieder hatten die Gäste vorgelegt, Hersfeld lief hinterher, gleich zwar meistens aus, doch dann riss der Faden wieder. Mit zwei Toren Rückstand ging es in die Pause, danach konnten die Hausherren den Rückstand gar nicht mehr verkürzen und gerieten in der Schlussviertelstunde mit vier, fünf Toren ins Hintertreffen. Es war nun die dritte Pleite in Folge für den TVH und die vierte in fünf Spielen nach der Winterpause.
Hersfeld: Kürten, Wiegel (4), Rübenstahl (2), Schulz, Reinhardt (7/4), A. Krause (3), Berger (3), Maaß, Göbel (1), Voß, Kehl (2), Winter, Teichmann (2).
