HSG Großenlüder/Hainzell – HSG Wesertal 38:33 (18:16)
Nach der Pleite in Wanfried hat die HSG Großenlüder/Hainzell die richtige Reaktion gezeigt und das Heimspiel gegen Wesertal für sich entschieden, obwohl der Kader erneut nicht allzu groß war. Doch es war ein hartes Stück Arbeit, da die Gäste sich in der ersten Halbzeit nicht abschütteln ließen und die Partie lange offenhielten. Auch in Durchgang zwei kämpften sich beide Teams auf Augenhöhe bis zum 22:22 (39.) hoch, ehe sich Großenlüder mit drei Toren in kürzester Zeit absetzen konnte. Wesertal kam anschließend nochmal kurz auf 28:30 (48.) heran, danach ging bei den Gästen aber nicht mehr viel, die einige Zeitstrafen verkraften mussten und den Lüderern in der Schlussphase wenig entgegenzusetzen hatten.
Großenlüder/Hainzell: Sippel (5), Weinbörner (2), Bosold (3), S. Münker (2), Stradtmann, Malolepszy (13/3), Herber, Blinzler (3), Wahsner, Deppe (3), H. Dimmerling (7).
HSG Lohfelden/Vollmarshausen – TV Hersfeld 30:40 (14:20)
Die Negativ-Serie vorerst gestoppt: Beim Kellerkind Lohfelden/Vollmarshausen ballerte sich der TVH trotz Not-Besetzung zurück in die Erfolgsspur. „Wir sind schon mit Respekt an die Sache herangegangen. Lohfelden hatte jetzt sechs Heimspiele in Folge und davor nur eins gewonnen. Das war zu wenig im Abstiegskampf, also wussten wir, dass sie gegen uns alles raushauen werden“, sagte Hersfelds Trainer Kai Hüter, dessen Mannschaft von ihm und Dragos Negovan aber gut eingestellt war. In der Anfangsphase verpasste es der TVH zwar, sich schon abzusetzen, weshalb die Gastgeber es zumindest etwas spannend halten konnten. Fynn Reinhardt wurde einmal mehr in Manndeckung genommen, „womit wir aber immer besser klarkommen“, fand Hüter. Dazu hatten die Hersfelder mit Mark Petersen und Philipp Koch zwei Linkshänder auf der Platte, die Lukas Berger immer wieder in Szene setzten. Auch ein starker Yannik Voß im Tor half mit, dass sich die Gäste vor der Halbzeit dann doch schon absetzen konnten. In der zweiten Hälfte wurde es dann noch deutlicher, sodass der TVH seinen drei A-Jugendlichen Spielzeit geben konnte: Keeper Finn Gilbert sowie Ben Winter und Luis Maaß im Feld. Nun steht erstmal die Fastnachts-Pause an, in der sich der TV Hersfeld auf das schwere Auswärtsspiel in Großenlüder Anfang März vorbereitet. Platz fünf ist als Ziel weiterhin ins Auge gefasst, auch wenn dieser zuletzt etwas in die Ferne geriet. Doch im Saisonendspurt rechnen sich die Hersfelder noch einige Punkte aus, der Blick soll aus dem Tabellenmittelfeld heraus nach oben gehen.
Hersfeld: Spill (3), Hüter, Koch (5), Petersen (4), Wiegel (11/3), Reinhardt (4), Berger (11), Maaß, Göbel (1), Voß, Kehl (1), Winter, Gilbert.
