Campus 07.02.2025

Nachwuchstalente gesucht – Speed-Dating an der Hochschule

Fulda (as) – Regionale Unternehmen in kurzer Zeit kennenlernen, dazu hatten am Donnerstagabend Studierende an der Hochschule Fulda reichlich Gelegenheit. Das Angebot der Wirtschaftsjunioren Fulda richtete sich dabei speziell an Nachwuchstalente aus internationalen Studiengängen in den Fachbereichen Wirtschaft, Elektrotechnik und Informatik. Für die Veranstaltung arbeiteten die Wirtschaftsjunioren mit dem Team des Internationale Career Service zusammen.

Von links: Patrick Koch (WJ), Friederike Lips, Julia-Sophie Rothmann, Pika Plaznik, Eveline Volz und Michael Konow. Foto: Andreas Schellenberg

Julia-Sophie Rothmann, Leiterin des International Office an der Hochschule, begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Unternehmen sowie die interessierten Studierenden. Sie bedankte sich bei Eveline Volz sowie Pika Plaznik, Projektkoordinatorinnen im International Office, für die Organisation im Vorfeld, ebenso wie bei der IHK Fulda für die Unterstützung. Das Speed-Dating werde zum ersten Mal veranstaltet: „Ich bin ganz gespannt, wie es läuft und was herauskommt.“ Ziel sei es, dass Unternehmen und Studierende sich im lockeren Austausch kennenlernen könnten. Die Hochschule biete dafür gerne die Plattform, um die Studierenden als Fachkräfte der Zukunft zu vermitteln. Alle Teilnehmenden hatten in sogenannten „Pitches“ kurz Zeit, sich und ihre eigenen Stärken vorzustellen. Die Moderation des Abends übernahm Friederike Lips vom Vorstand der Wirtschaftsjunioren.

Michael Konow, Geschäftsführer der IHK Fulda, lobte das Angebot von Wirtschaftsjunioren und dem International Office. Er berichtete über die eher schwierige wirtschaftliche Lage in Deutschland. Umso dankbarer sei Konow daher über Angebote wie das Speed-Dating, damit junge Fachkräfte frühzeitig die Unternehmen in der Region kennenlernen können: „Das freut mich.“ Der Geschäftsführer sah für die Wirtschaft klare Wachstumschancen, sofern eine neue Regierung zügig für Stabilität und neue Impulse sorgen könne. Er machte gleichzeitig deutlich, dass wirtschaftliches Wachstum selbst bei Vollbeschäftigung und der Nutzung von KI nicht erreichbar sei: „Wir kommen nicht drumherum, Menschen von außerhalb anzuwerben.“ Konow appellierte an die jungen Menschen sich im „Wettbewerb um Talente“ nicht abschrecken zu lassen und Chancen in der Region zu ergreifen.

Speed-Dating mit Nachwuchstalenten. Fotos: Andreas Schellenberg