Lokales FD 01.02.2025

Mehr Wohnraum in Fulda: Acht Townhouses am Franzosenwäldchen

Fulda (fp) – Nachhaltiger Wohnraum mitten in der Stadt: Am Franzosenwäldchen in Fulda will das Unternehmen Ting Projekte beim Projekt „wood You Fulda“ bis 2026 insgesamt acht Townhouses. Die Besonderheit: Die Gebäude bestehen zu fast 100 Prozent aus Holz, weisen aber einen hohen Energiestandard auf.

Foto: TING Projekte

Im zweiten Quartal 2025 will „wood You Fulda“ mit dem Bau der acht Townhouses beginnen. Jedes Gebäude soll über eine Wohnfläche von 132 bis 165 Quadratmetern verfügen und jeweils fast 100-prozentig aus Holz bestehen, dabei aber über einen hohen Energiestandard (KfW 40 mit staatlichem Qualitätssiegel) verfügen, verspricht Jasna Baumgarten, Geschäftsführerin bei Ting Projekte: „Das ist ein nachhaltiges Projekt der Superlative und mit einem staatlichen Zertifikat ‚Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude‘ ausgestattet.“ Zusätzlich soll auf den Häusern zur Stromversorgung jeweils eine großflächige Photovoltaik-Anlage angebaut werden. Im Sinne der Inklusion werde die Ausstattung barrierearm und schwellenfrei angelegt und ein vertikaler „Home Lift“ integriert. „Diese innovative Ausstattung macht die Townhouses werthaltiger, da damit eine größere Zielgruppe erreicht wird und die Häuser multifunktional nutzbar sind“, führt sie weiter an.

Besonders sei der Standort der Immobilien, hebt Baumgarten hervor: „Häuser und Wohnungen in der Größe sind in zentralen Lagen selten.“ Dadurch ergebe sich eine außerordentlich gute Infrastruktur. „Die zukünftigen Bewohner haben den Vorteil der kurzen fußläufigen Wege zu allen wichtigen Lebensbereichen, wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Restaurants und Ähnlichem. Das macht das Leben und Wohnen in der Stadt einfacher und zeitsparender“, erklärt sie weiter und fügt hinzu: „Vielleicht kann dann auch auf ein Auto vor dem Haus verzichtet werden.“

Rund 5,5 Millionen Euro soll das innovative Projekt Kosten, erklärt Baumgarten weiter. Die Häuser würden nach Fertigstellung jeweils für den Selbstkostenpreis an die Genossenschaftsmitglieder verkauft. Durchschnittlich entspricht das einem Kaufpreis von etwa 687.500 Euro, der – je nach Größe des Objekts – nach oben oder unten abweicht. Die Häuser sollen den zukünftigen Bewohnern zur Selbstnutzung überlassen werden.

Durch das Genossenschaftsmodell entstehe neben dem günstigen Preis auch der Vorteil, dass sich eine „helfende Gemeinschaft“ entwickeln könne, so die Geschäftsführerin. „Die Mitglieder und Käufer lernen sich noch vor dem Einzug kennen, woraus Schritt für Schritt eine Gemeinschaft entsteht, die füreinander da ist und sich gegenseitig hilft und auch zusammen feiert“, führt sie aus. Der Vertrieb der Häuser hat mit dem Aufstellen des Bauschildes am 19. Dezember 2024 begonnen und es bestünde bereits jetzt eine rege Nachfrage, meint die Geschäftsführerin. Interessierte könnten sich bei Frau Hansen, die zuständig für den Verkauf der Häuser ist, unter der Telefonnummer 0174 8889911 oder per E-Mail unter mail@ampia-gmbh.de melden.