Fachvorträge, Lesungen und Zeit zum Austausch: In lockerer Atmosphäre und netter Runde können sich die Teilnehmer informieren und vernetzen, die Lebenshilfe Fulda, deren Angebote und Mitglieder kennenlernen und Wünsche oder Kritik äußern. Interessierte können auch ganz unverbindlich einfach mal reinschnuppern. Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
20.Februar: Auf eigenen Füßen stehen – wohnen üben?:
Kann mein Kind trotz Beeinträchtigung von zuhause ausziehen? Kann man das „Üben“ und was braucht es dafür? Die Wohnschule von antonius bietet jungen Menschen die Möglichkeit sich in einer Gruppe Gleichaltriger zu erleben und zu mehr Selbständigkeit zu entwickeln. Antje Herchenhan, sozialpädagogische Familienhilfe und Mitarbeiterin der Wohnschule antonius gibt uns einen Einblick in Ihre Arbeit.
21. März: Sonderveranstaltung zum Welt-Down-Syndrom-Tag – Gottesdienst am 16. März
15. Mai: Das bisschen Haushalt…:
Selbstbestimmtes Wohnen – ist das wirklich möglich? Muss ich dann auch die Wäsche machen und einkaufen gehen? Und wie kann ich meine Freizeit selbst gestalten? Christine Wolter-Görs, Dipl. Sozialarbeiterin der Caritas Fulda stellt uns die Arbeit des Fachbereiches „Qualifizierte Assistenz in der eigenen Häuslichkeit“, als Bestandteil der Eingliederungshilfe vor. Sie zeigt die Zugangswege und die Voraussetzungen zur Beantragung dieser Leistungen auf.
26. Juni „18 - und jetzt?“:
Brauchen wir ein Testament? Kann ich weiterhin für mein erwachsenes Kind die Bankgeschäfte erledigen? Peter Sujer, Rechtspfleger am Amtsgericht Fulda erklärt die offiziellen Wege an der Schwelle zum Erwachsenenalter.
21. August: Sexualisierte Gewalt – Gibt es ein Schutzschild für Kinder und Jugendliche?:
Kann ich mein Kind vor sexualisierter Gewalt schützen? Welche Hilfe und Unterstützung gibt es? Wie finde ich die richtigen Worte, um mit meinem Kind so ein schweres Thema anzusprechen? Anne Heidel, Dipl. Sozialpädagogin, Sexualpädagogin, Medienpädagogin, Kinderschutzfachkraft und Mitarbeiterin der Fachberatungsstelle von „pro familia“ erzählt, wie Eltern durch einen präventiven Erziehungsstil dazu beitragen können, Risikofaktoren abzubauen und die Selbstbestimmung Ihrer Kinder zu fördern.
18. September: Empathie als Türöffner:
Wie geht Empathie? Was steht dem entgegen? Einen Menschen empathisch abzuholen ist ein besonderer Genuss für beide Seiten. Einmal vollständig gehört zu werden ist ein Bedürfnis, von dem viele von uns mehr haben wollen. Manchmal stehen uns jedoch unsere eigenen Kommunikationsgewohnheiten im Weg, und wir beschwichtigen unser Gegenüber mit Floskeln wie „Ist doch nicht so schlimm.“ oder geben Ratschläge wie „ Probiert doch es mal so.“. Daniela Manke, erfahrenen Kommunikations- Trainerin und „EmpCARE“-Trainerin für Pflegeeinrichtungen zeigt uns, wie Empathie und Kommunikation gelingen können.
23. Oktober: Chancen für alle Kinder:
Kann mein Kind trotz seiner Beeinträchtigung in eine KiTa? Gibt es auch für Kinder ohne Behinderung einen Mehrwert durch die Inklusion? Cornelia Hansel, staatlich anerkannte Erzieherin, qualifizierte Kindertagespflegeperson und systemischer Elterncoach berichtet über Inklusion in der Kindertagespflege und wie diese allen Kindern von Anfang an gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe ermöglicht. Alle Kinder können so ihre Stärken, Schwächen und Eigenheiten einbringen.
20. November: Möglichkeiten und Grenzen:
Warum gibt es oft Missverständnisse, selbst wenn man die gleiche Sprache spricht? Genügt es, Worte in eine andere Sprache zu übersetzen? Ellen Möllers, Dipl.-Sozialarbeiterin arbeitet als Kulturmittlerin bei Projekt PETRA. Sie fungiert als Brücke zwischen verschiedenen Kulturen und bieten sowohl geflüchteten Familien als auch Fachkräften und Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen Beratung und Unterstützung an. Sie zeigt uns, wie sich durch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen Missverständnisse aufgrund kultureller Hintergründe vermeiden lassen.
