Ebert lief in der Vergangenheit bereits für Burghaun auf, ehe er vor zehn Jahren seine Laufbahn auf der Trainerbank startete und den Verein verließ. Es folgten Stationen bei der SG Schlitzerland, dem Rasdorfer SC und bei der SG Michelsrombach/Rudolphsham, bei der er zuletzt aufgrund fehlenden Einsatzes seines Teams zurücktrat. Mit den beiden letzten genannten Vereinen feierte er sogar die Meisterschaft in der A-Liga. Nun kehrt Ebert nach einem Jahrzehnt nach Burghaun zurück. „Der Kontakt war nie komplett abgerissen. Burghaun hat auch schon vorher die Fühler ausgestreckt, davor hat es aber nie gepasst“, erklärte er. Nun passt es für alle Parteien. Neben Burghaun sprach Ebert auch mit dem Hünfelder SV, bei dem er nicht nur im Hessenliga-Team hospitierte, sondern seit Saisonbeginn für das Sponsoring zuständig ist. Diese Rolle wird er auch neben seiner Anstellung bei den Rot-Weißen weiterführen. „Der zeitliche Faktor ist geklärt. Ich habe klar im Vorfeld mit den Vereinen gesprochen“, so Ebert. Während er in Burghaun die Rolle des Trainers innehat, kümmert er sich beim HSV um operative Aufgaben, wie beispielsweise das Sponsoring. „Das sind zwei verschiedene paar Schuhe“. Für die restliche Spielzeit drückt Ebert den Burghaunern die Daumen. Mit 17 Punkten aus 18 Spielen überwinterten sie auf dem elften Tabellenrang und können in der Restrunde noch in Abstiegsnöte geraten. Die Trennung von Pachowski nach zwei Jahren gab der Verein bereits vor Weihnachten bekannt.
