Lokales FD 09.02.2025

Jürgen Dalman verabschiedet – Fast 25 Jahre bei den Stadtwerken

Hünfeld (pm/as) – Lob für langjährigen Einsatz: Noch an seinem letzten Arbeitstag hat Jürgen Dalmann einen Einkauf über eine Gigawattstunde Strom abgeschlossen und dabei noch den „letzten Cent“ im Interesse der Stadtwerkekunden „herausgeholt“, berichtete Geschäftsführer Manuel Gollbach. Jetzt wurde der langjährige Mitarbeiter des kommunalen Versorgungsunternehmens im Rahmen einer Feierstunde in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.

Foto: Stadtwerke Hünfeld

Bei der Verabschiedung waren neben Gollbach noch Geschäftsführer Gerhard Biensack, der Aufsichtsratsvorsitzende Benjamin Tschesnok sowie viele Mitarbeiter und ehemaligen Kollegen vor Ort. Dabei würdigte Biensack das außerordentliche Engagement und den beruflichen Weg des langjährigen Mitarbeiters, der vor 25 Jahren von einem Planungsbüro zu den Stadtwerken gewechselt war. Der Nordhesse, der in Frankenhain, heute Berkatal, geboren wurde, begann seinen beruflichen Weg mit einer Ausbildung zum Elektroanlageninstallateur und Energieanlagenelektroniker bei den Stadtwerken Eschwege, bevor er dann nach Wehrdienst und Weiterbildung zum Meister zu einem Ingenieurbüro wechselte und mit einem Kabelmesswagen Versorgungsnetze überprüfte. Dabei entstand auch der Kontakt zu den Stadtwerken Hünfeld bei denen er im Jahr 2000 einstieg, wie Biensack berichtete. Dort tauschte er nach seinen Worten „den Schraubenzieher mit dem Bleistift und wurde immer mehr mit Aufgaben in der Tarif- und Preisgestaltung aller Versorgungsarten von Strom über Wasser bis Gas betraut. Er hat früh die Sonderkunden betreut und war schließlich hauptverantwortlich für den Einkauf von Strom und Gas. Nebenbei kümmerte er sich auch um den Aufbau der Wärmesparte bei den Stadtwerken und um das gesamte Abrechnungswesen.

Seine Aufgaben habe er stets mit einem hohen Maß an Fachkompetenz wahrgenommen und sich nie vor neuen Herausforderungen gescheut, sagte Biensack. Auch der neue Stadtwerkegeschäftsführer Manuel Gollbach sprach dem scheidenden Mitarbeiter seinen hohen Respekt aus: „Jürgen Dalmann war stets ein Macher, der Aufgaben gelöst habe, während andere noch diskutierten.“

Bürgermeister Benjamin Tschesnok sagte, dass Dalmann ein großes Stück der Erfolgsgeschichte der Stadtwerke mitgeschrieben habe und seinen Anteil daran habe, dass nun jüngere Mitarbeiter erfolgreich an die Verantwortung herangeführt wurden. Für den Betriebsrat bedankte sich Vorsitzender Thomas Rotter bei seinem Amtsvorgänger Dalmann, von dem er viel habe lernen können. Auch der langjährige kaufmännische Geschäftsführer Stefan Schubert und dessen Amtsvorgänger Hartmut Winter erinnerten an die lange und erfolgreiche Wirkungszeit des scheidenden Mitarbeiters.

In seinen Dankesworten betonte Dalmann auch den Rückhalt, den er immer von seiner Ehefrau Ute und seiner Tochter Mareike, die eigens aus Paris angereist war, erfahren habe. Die Arbeit habe ihm immer Spaß gemacht und er sei mit Freunde zur Arbeit gekommen. Er dankte auch für das große Vertrauen, das ihm seitens der Kollegen und der Geschäftsführung stets entgegengebracht wurde.