Das Finale war das knappste Spiel, das Stock im Turnierverlauf ablieferte: Der an eins gesetzte Fuldaer bezwang erst Joshua Bauer von TEC Darmstadt mit 6:0, 6:1, und dann Carl Eyrisch vom TC Seeheim mit 6:0, 6:2. Im Halbfinale kam es zum Duell mit dem an drei gesetzten Yannick Swoboda (RW Sprendlingen), das Stock ebenfalls klar mit 6:2, 6:0 gewann.
Das Finale bestritt er dann gegen Frankfurts Shiro Bui, der an Nummer zwei gesetzt ins Turnier ging und bis dato sogar noch weniger Spiele abgab. „Die beiden trainieren gemeinsam im Landeskader, sie kennen sich in- und auswendig“, berichtete Papa Andreas Stock. Dabei hatte der Fuldaer früher stets den Kürzeren in den direkten Vergleichen gezogen, vor anderthalb Jahren dann aber mal ein Duell gewinnen können. „Jetzt war er zu Jahresbeginn noch gesundheitlich angeschlagen und wussten nicht, wie er drauf ist“, so Stock. Doch das Nachwuchstalent lieferte ab, behielt auch im Finale deutlich die Oberhand und gewann auch das Endspiel auf der Rosenhöhe mit 6:3, 6:1. „Das war souverän“, lobte auch der Papa. Die mittelfristigen Ziele des frischgebackenen U16-Hallen-Hessenmeisters hat sich die Familie auch schon gesteckt: Das eine oder andere A-7-Turnier bei den Herren, ehe Stock langsam in die ITFs einsteigen möchte.
