KSV Baunatal – SV Steinbach (Samstag; 14.30 Uhr)
Das Ergebnis passte zum Start, doch es war noch etwas holprig: Der 2:1-Sieg gegen Hanau 93 brachte die Steinbacher vorerst in eine etwas bessere Lage im Abstiegskampf, doch es war nur ein Spiel von vielen bis zur Entscheidung im Sommer. Nicht darauf ausruhen, ist die Devise von Coach Petr Paliatka, der aber in dieser Woche schon wieder mit der Witterung hadern musste: Es hatte gefroren, am Dienstag blieb den Steinbacher nur ein Ausdauerlauf. Am Mittwoch wiederum bot der Hünfelder SV den Kunstrasen an, auf dem der SVS trainieren konnte. Der Dank galt dem Nachbarn: „Da muss ich mich bei Mario Rohde bedanken, dass das funktioniert“, ist Paliatka froh über die Hilfe.
Gegen Hanau gelang in Eiterfeld noch nicht alles, was den Trainer aber nach der schwierigen Vorbereitung nicht überraschte. Zumindest defensiv stand der SVS, ließ kaum etwas zu, entwickelte nach vorne aber kaum Gefahr. Daran soll im Training gearbeitet werden, und in der kommenden, spielfreien Faschingswoche hofft der Coach auch bei etwas milderen Temperaturen auf die Gelegenheiten dazu.
„Es sind noch nicht alle bei 100 Prozent“, stellt Paliatka fest. Wer die Vorbereitung aber fast durchgezogen hatte, war Max Stadler: Der Offensivmann glänzte vergangene Woche mit zwei Toren gegen Hanau und noch mehr Tempo, als er den Gegnern zweimal komplett davonlief. „Es freut mich, dass er nach solchen Läufen dann noch cool vor dem Tor ist“, sagt Paliatka: „Er hat sich super belohnt, aber kennt es auch, dass er sich nicht darauf ausruhen darf und hungrig bleiben soll“. Vielleicht wird Stadler auch beim KSV Baunatal wieder um X-Faktor. Die Nordhessen stecken ebenfalls im Abstiegsstrudel, auf welchem Platz gespielt wird, ist noch unklar. „Natürlich ist das wieder ein ganz wichtiges Spiel“, weiß Paliatka: „Beide brauchen die Punkte unbedingt. Wir fahren mit dem Sieg im Rücken dahin und wissen, dass wir Tore schießen können und in jedem Spiel unsere Chance haben“.
Hünfelder SV – TSV Steinbach Haiger II (Samstag; 14.30 Uhr)
Mit dem Auftaktergebnis in Friedberg (1:1) konnte der HSV zufrieden sein, nun ist der Sprung in der Tabelle mit Blick auf den Gegner riesengroß: Vom Titelkandidaten geht es zum Tabellenletzten TSV Steinbach Haiger II, der am Samstag am Kunstrasen auf der Rhönkampfbahn zu Gast ist. Erst zwölf Punkte sammelten die Mittelhessen in 23 Saisonspielen, und wären bei drei oder Direktabsteigern schon 13 Punkte hinter dem Relegationsrang. Doch Hünfelds Trainer Johannes Helmke mahnt: „Es besteht natürlich die Gefahr, dass man sowas unterschätzt. Das werden wir ansprechen und dem entgegenwirken“. Der HSV will gleich zu Jahresbeginn natürlich weiter Zählbares sammeln, bei einem Sieg wäre die 40-Punkte-Marke geknackt.
Das Hinrunden-Duell gewann Hünfeld erst im Dezember mit 2:0 – verdient, aber nicht so, dass das Heimspiel nun auf die leichte Schulter genommen werden sollte: „Wir werden in der Liga keinen unterschätzen, wir sind ja selbst keine Übermannschaft, die irgendwelche Spiele mit links gewinnt“, so Helmke. Die Steinbacher Regionalliga-Reserve unterlag zum Start vergangene Woche mit 0:1 gegen Baunatal und verpasste wichtige Zähler im Abstiegskampf. Beim HSV sind für das Duell am Samstag auch Yunus Kocak und James Sawatzky wieder eine Option, die zuletzt angeschlagen waren – sie haben wieder mittrainiert. Trainieren konnte Hünfeld in dieser Woche auch nach Plan, am Montag war das Team ohnehin im Fitnessstudio, danach war der Frost am Kunstrasen verschwunden. Ebenso ist Helmkes Mannschaft bisher von der Grippewelle verschont geblieben und freut sich auf das erste Heimspiel nach der Winterpause.
Hessenliga
Samstag
14 Uhr
VfB Marburg – Türk Gücü Friedberg
14.30 Uhr
Hünfelder SV – TSV Steinbach Haiger II
Baunatal – SV Steinbach
Hanauer FC – Weidenhausen
Bayern Alzenau – Darmstadt 98 U23
15.30 Uhr
Unter-Flockenbach – Rot-Weiß Walldorf
Sonntag
14.30 Uhr
Wolfhagen- Biebrich
15 Uhr
Eddersheim – SC Hanau
15.30 Uhr
Waldgirmes – Stadtallendorf
