Lokales FD 27.02.2025

Gitarrist Tommy Emmanuel mit Special Guest in der Orangerie

Fulda (pm/gü) – Tommy Emmanuel ist ein Gitarrist, wie man ihn nicht alle Tage zu hören bekommt. Ob Eigenkomposition oder Coverversion: Emmanuels Spiel ist immer brillant und konfrontiert einen mit zahllosen unterschiedlichen Stilen und Stimmungen. Als einer der weltbesten Vertreter des Fingerstyle zeigt er seinen Hörern, was man alles aus einer Gitarre herausholen kann. Nachdem er bereits mehrfach das Publikum in Fulda begeistert hat, ist er am Samstag, 1. März, um 20 Uhr noch einmal in der Orangerie zu erleben. Als Special Guest ist der Gitarrist Mike Dawes dabei.

Foto: Simone Cecchetti.

Geboren am 31. Mai 1955 im australischen Muswellbrook als einer von sechs Kindern, wurde William Thomas „Tommy“ Emmanuel schon im zarten Vorschulalter mit dem Musizieren an der Gitarre vertraut gemacht; spielerisch vielleicht, aber mit einem klaren Ziel vor Augen: Seine Lapsteel-spielende Mutter begleiten zu können – musikalische Früherziehung im wahrsten Sinne. Noch in seiner Jugend zog es Tommy Emmanuel nach Sydney, in deren Musikerszene er sich in kurzer Zeit einen Ruf als begnadeter Begleiter erarbeiten konnte, sowohl im Studio als auch auf der Bühne. 1979 brachte er dann sein erstes Soloalbum „From Out of Nowhere“ heraus, dennoch sollte fast ein Jahrzehnt vergehen, bis er das Dasein als sideman ruhen ließ und den Fokus konsequent auf seine Solokarriere richtete. Ein Schritt, der sich für den Künstler reichlich auszahlen sollte – für Liebhaber der Gitarrenmusik sowieso.

Inzwischen blickt die Gitarrenlegende auf mehr als ein halbes Jahrhundert im Geschäft zurück und hat mit den besten Musikern der Welt zusammengearbeitet, darunter Eric Clapton, Stevie Wonder und viele andere. Sein vielseitiges Repertoire lebt von sehr unterschiedlichen musikalischen Einflüssen, die von der amerikanischen Country-, Folk- und Blues-Musik über Jazz bis hin zu spanischen und klassischen Elementen reichen.

Als Special Guest ist Mike Dawes dabei. Der Brite gehört zu den kreativsten Fingerstyle-Spielern überhaupt und stand schon mit Folk-Kapazitäten wie Seth Lakeman oder Newton Faulkner auf der Bühne, ehe er durch aufsehenerregend virtuose Interpretationen von Gotyes „Somebody That I Know“ oder Metallicas „One“ international bekannt wurde.

Es gibt nur noch wenige Restkarten für dieses Konzert und zwar bei den Geschäftsstellen der Fuldaer Zeitung, online auf www.provinztour.de sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen und am Veranstaltungstag ab etwa 19 Uhr an der Abendkasse. Ticket Hotline 06 61 / 280 644. Rollstuhlfahrerplätze und Eintrittskarten für Menschen mit 100 Prozent Schwerbehinderung und der gleichzeitigen Notwendigkeit einer Begleitperson sind ausschließlich beim Veranstalter Provinztour unter Telefon 07139/547 oder ticket@provinztour.de erhältlich. Kinder unter drei Jahren haben grundsätzlich auch in Begleitung eines Erwachsenen keinen Zutritt.