Anzeige 15.02.2025

Für Fulda in den Bundestag – Hartmann will „bürgerliche Mitte“ stärken

Fulda (as) – Viele Ideen und ein spürbarer Macherwille: Wenige Tage vor der Bundestagswahl ist der 51-jährige Unternehmer Wilhelm Hartmann motivierter denn je, sich für die Menschen in der Region einzusetzen. Der Direktkandidat der Freien Wähler berichtet von emotionalen Gesprächen im Wahlkampf. Er hofft, künftig im Bundestag wieder mehr für die „bürgerliche Mitte“ zu tun und berichtet von einigen Ideen für Landwirtschaft, medizinische Versorgung und Digitalisierung.

Wilhelm Hartmann. Foto: Andreas Schellenberg

Die Begeisterung, die Menschen aus Osthessen in Berlin zu vertreten, ist bei Hartmann groß. Der „Anwalt und Botschafter der Region“ habe im Zuge der Fluthilfe nach der Ahrtal-Überschwemmung mehrfach erlebt, dass die Politik der eigenen Pflicht nicht nachgekommen sei. Ähnlich sehe das beim Thema Landwirtschaft aus, wo er mehrfach Diskussionen als Agrar-Blogger miterlebt habe: „Sämtliche Gespräche haben zu nicht geführt.“ Der Fuldaer wolle gegenüber den Herausforderungen nicht zurückweichen, sondern „persönlich einschreiten“ und etwas bewegen. Dieser Wunsch habe ihn auch zu den Freien Wählern geführt, welche insbesondere für den ländlichen Raum in Deutschland einstehen würden. In der Partei werde alles basisdemokratisch organisiert, lobt der Unternehmer: „Es gibt eine gute Basis von Menschen, die aus der Praxis kommen.“ Sein Ziel sei es, mit diesem Wissen im künftigen Bundestag die Position der „bürgerlichen Mitte“ zu stärken. Die Erfolge der Freien Wähler seien in Bayern zu sehen, wo eine gefestigte Koalition mit der CSU bestehe: „Das, was wir vorhaben, ist auf der Landesebene Praxis.“ In diesem Zusammenhang lobt Hartmann die Wirtschaftspolitik von Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender der Freien Wähler.

In den aktuell teils stark polarisierten Debatten auf nationaler Ebene macht sich der Osthesse stark für gemeinsame Gespräche und gegenseitige Wertschätzung in der Debatte. Bei der Diskussion dürfe es nicht um Ideologien gehen, sondern um die bestmögliche Lösung. Als konkretes Beispiel nennt er die Herausforderungen für die heimische Landwirtschaft, etwa durch Bau- oder Düngeverordnungen. Hier wolle Hartmann sich für die Existenzsicherung der Betriebe einsetzen und Gespräche anstoßen. Auch in Sachen Klimaschutz hat der Direktkandidat Ideen. Er schlägt beispielsweise vor, die Gewinne aus CO2-Steuer und Energieabgaben einzusammeln und damit inländische Projekte zu unterstützen. Dadurch würde das Land die Gelder direkt der „Natur zur Verfügung stellen“. Ein effizienteres Vorgehen brauche es ebenfalls bei der Digitalisierung und dem Internetnetz. „Wir wollen jeglichen weißen Fleck ausmerzen“, berichtet der Fuldaer und spricht bei den Versäumnissen in diesem Bereich von einem „Armutszeugnis“. Eine weitere Forderung der Partei, die der Direktkandidat unterstützt, ist die Erhöhung des Steuerfreibetrags von bisher 1000 Euro auf 2000 Euro pro Monat. Damit sollen die Menschen direkt entlastet werden. Schon länger setzt sich Direktkandidat für eine Sicherung der Kliniken im ländlichen Raum ein. Der Fuldaer ist offen für weitere Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern. Diese können sich direkt an info@freiewaehler-fulda.de wenden.

Menschlichkeit spielt im Handeln von Hartmann eine wichtige Rolle: „Es ist die Basis unseres Miteinanders, in Familie, Beruf und Politik.“ Der Unternehmer hatte sich im Zuge der Ahrtal-Überschwemmungen mit verschiedenen Hilfsangeboten beteiligt und dadurch gesehen, welche Effekte das auf Menschen haben kann. Entsprechend wolle er nicht das „Schwarz-Weiß-Denken“ befeuern, sondern sich für den Dialog einsetzen: „Diplomatisch und rücksichtsvoll.“ Der aktuelle Wahlkampf laufe „nach Plan“, erzählt Hartmann froh. Er ist froh über die persönliche Rückmeldung aus vielen Gesprächen mit den Wählerinnen und Wählern: „Das berührt mich jeden Tag.“ Ob jung oder alt, der Zuspruch zeige sich quer durch die Gesellschaft. „Meine Stimme haben sie“, hat der Unternehmer bereits von einigen Menschen gehört. Entsprechend hofft er auf ein „fulminantes Wahlergebnis“, bleibe aber „Realist“. Ein „Wahlwunder“ sei weiterhin möglich, gibt der Fuldaer an. Mehr über den Direktkandidaten können Interessierte bei seinem Podcast erfahren.