Tanzgarden, Floras, Lilien und Elferräte des FKG standen am Eingang Spalier und hießen die Anwesenden herzlich willkommen. Überall stachen bunte Narrenkappen aus der Menge an Leuten hervor. Viele der Gäste hatten sich für den Anlass besonders schick gemacht und warteten gespannt auf den Start an ihren Plätzen. FKG-Präsident Oliver Weißenberger sowie Präsidiums-Mitglied Jan Frühauf begrüßten fröhlich die Gäste im ausverkaufen Saal mit einem kräftigen „Föllsch Foll – Hinein!“ Für einen gelungenen musikalischen Auftakt sorgten die Fuldaer Fastnachtssänger. Diese sangen über die wunderbare „Fuldaer Fastnacht, die unser Prinz von Herzen liebt“ und ernteten dafür lauten Applaus. Auch die Hymne der Foaset, „Ich bin in Fulda verliebt“, durfte nicht fehlen. Dafür sprang das Publikum direkt auf und schunkelte heiter mit.
Weißenberger freute sich am Abend über einige prominente Gäste aus Kirche, Politik und Wirtschaft. Dazu gehörten Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Bundestagsabgeordneter Michael Brand, Bischof Dr. Michael Gerber, Stadtpfarrer Stefan Buß, Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann und Stadtbaurat Daniel Schreiner. Ebenso begrüßte der FKG-Präsident die Ehrenpräsidenten. Fröhlich mitgeklatscht wurde bei den „Klitze Klänne“, die mit ihren Tänzen und glitzernden Kostümen die Herzen der Anwesenden erwärmten. Ähnlich großen Applaus gab es für das Nachwuchs-Tanzmariechen Alma Lina und ihre Solo-Performance. Diese präsentierte mit beeindruckenden Sprüngen und Figuren ihr Talent.
Nicht fehlen durfte bei der Fremdensitzung natürlich der fulminante Einmarsch der FKG. Der Musikzug, die Klitze Klänne, Teenys, Sternchen, Showtanzgruppen, Floras, Lilien und der Elferrat zogen zusammen mit Prinz Caravanicus von Foll in den Saal. Begleitet wurde er beim Einmarsch von dem Prinzenmariechen Natalie Müller sowie den Adjutanten Johannes Mangold und Thomas Reith. Zero Volker Elm, Dieser erklärte an das Publikum gerichtet: „Herzlich willkommen im Stadtsaal. Ihr habt eine richtig gute Stimmung mitgebracht.“ Die erste Fremdensitzung sei ein besonderes Ereignis, denn die gesamte Prinzenmannschaft bleibe am Abend vor Ort und feiere fröhlich mit. Die Anwesenden dürften sich entsprechend auf eine beeindruckende und unterhaltsame Show freuen, versprach der Prinz: „Ein Highlight jagt das Nächste.“ Er forderte die vielen Gäste auf: „Lasst uns feiern, lasst uns fröhlich sein.“ Mit einem dreifach kräftigen „Föllsch Foll – Hinein!“ stimmte das Publikum fröhlich zu.
Prinzenmariechen Natalie Müller zeigte einen beeindruckenden Tanz und erntete dafür viel Jubel und Applaus. Sie bedankte sich dafür bei ihrer Trainerin Seline Egerer für die tollen Trainingsstunden und die Unterstützung. Das Prinzenmariechen rief außerdem den Prinzen nach vorne, um mit ihm gemeinsam einige akrobatische Nummern zu präsentieren. Dafür gab es tosenden Zuspruch aus dem Saal. Nachdem die Aktiven sich wieder von der Bühne verabschiedet hatten, durfte der Musikzug unter Anleitung von Stefanie Schwan ihr musikalisches Können präsentieren. Bei Songs wie „Shut up and dance with me“ oder „1000 und 1 Nacht“ konnten die Menschen nicht anders als heiter mitklatschen. Ähnlich musikalisch ging es mit Marion Dudyka weiter, welche die Gäste auf eine „musikalische Reise“ durch die Narrenwelt mitnahm.
Bunte Kostüme hatten die Teenys mitgebracht, als sie mit Jim Knopf in einer Lokomotive unterwegs waren. Das Publikum feierte fröhlich bei der Choreographie mit. „Nach dem verrückten Jahr sind wir Rappos wieder da“, hieß es daraufhin auf der Bühne. Diese rappten über KI und Fake News, den Erfolg der Domplatzkonzerte und die neue „Kralle“ auf dem Fuldaer Schlossturm. Heftig mitgeklatscht wurde beim Auftritt der Sternchengarde, die auf der Bühne eine synchron ihre Tanzbeine schwangen. Heiteres Gelächter erfüllte den Saal, als die nächste Büttenrednerin die Bühne betrat. Charlotte Till präsentierte in ihrer Rede im Prinzessinnen-Kostüm. „Spieglein, Spieglein in meiner Hand, mach mich zur Prinzessin im Fuldaer Märchenland“, wünschte sie sich auf der Bühne und erzählte, welche Eigenschaften eine Prinzessin mitbringen müsse. Drei Sachen würden ihr fehlen: „Ein Schloss, ein Hofstaat und ein Prinz an meiner Seite.“ Das Schloss mit einer wunderbaren Krone gebe es in Fulda bereits, der Hofstaat werde mit weiteren Märchenfiguren gefüllt. Es brauche nur noch einen passenden Märchenprinzen, der sei bei der FKG bisher aber noch nicht zu finden gewesen. Das Publikum lachte fröhlich mit stand im Anschluss auf, um laut zu applaudieren.
Beeindruckende Akrobatik und eine unvergleichliche Performance zeigten die Funtastix aus Welkers. Zahlreiche Gäste zückten ihre Smartphones, um Fotos und Videos von der Choreographie anzufertigen. Weißenberger bedankte sich bei den Mädchen sowie ihrer Trainerin Denise Martin für die tollen Auftritte in diesem sowie in den vergangenen Jahren. Die Närrinnen und Narren pflichteten dem bei, indem sie minutenlang Applaus spendeten. Über die Weltpolitik sprach der beliebte Doc von Foll in seiner Büttenrede und stellte im Rückblick fest, was alles „in die Hose“ ging. Er schaute mit Bedenken ebenfalls auf die deutsche Politik und sparte dabei nicht an Witzen und Kritik gegen die Parteien. Das rief den Poar von Foll auf den Plan, welcher einen „karnevalistischen Segen“ aussprach: „Ich habe extra die Stadtpfarrkirche verlassen, um euch alle Sünden der Kampagne zu erlassen.“ Er wunderte sich außerdem über die neue „Haube“ des Doc von Foll, die an den Schlossturm erinnerte. Mit einem kurzweiligen Auftritt der Tanzgarde wurden die Gäste in die Pause verabschiedet.
Die weitere Show bot noch einige weitere Highlights für die Gäste. Unter anderem sangen die Fastnachtssänger das offizielle Prinzenlied in diesem Jahr. Fröhlich mitgeschunkelt und geklatscht wurde bei den „Föllsche Junge“, die närrische Hits wie „Home is wo de Dom is“ oder „Leev Marie“ sangen. Die Tanzgruppe „Föllsche Fusion“ begeisterte mit beeindruckenden Tänzen auf der Bühne. Lautes Gelächter ließ den Saal erbeben, während sich Markus Hackenberg im Jägerkostüm auf die Pirsch begab. Auf dem Zentralfriedhof Fulda ging es dabei ungewohnt heiter her, während Hackenberg einige Scherze erzählte und humorvoll die Fuldaer Politik aufs Korn nahm. Nicht weniger unterhaltsam war der Besuch von Axel Elm als „Sandmännchen“, der über das Eheleben, die Politik und Kirche sprach. Beide Comedy-Nummern wurden mit jeder Menge Geklatsche und Jubel belohnt. Bei der Aftershow-Party wurde mit DJ Markus Fiedler in der Lobby noch bis spät in die Nacht hinein gefeiert.
