Nach sieben Wochen ohne Punktspiel hatte Hersfelds Trainerin Sabine Teichmann „noch ein bisschen Bedenken“, was den Rhythmus angeht, doch sah ihre Mannschaft zum Auftakt in die Restrunde schon bei gut 80 Prozent. Das reichte auch, weil sich über 60 Minuten die Klasse des TVH durchsetzte. „Wollrode hat aber stark begonnen und über eine schnelle Mitte gespielt, da hatten wir anfangs noch Zuordnungsschwierigkeiten“, so Teichmann.
Nach knapp 18 Minuten stand es 11:9 für die Hersfelderinnen, die Gäste hatten zwischenzeitlich drei Tore aufgeholt, dann hatte es der TVH aber wieder besser im Griff. In der zweiten Halbzeit war Hersfeld dann noch besser drin und strahlte wieder die Dominanz aus, die das Team bisher trägt: Zwölf Siege in zwölf Saisonspielen sind es nun, und dieses Jahr bekommt der TVH nur einen Punkt wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls abgezogen, nachdem es im vergangenen Jahr die Meisterschaft gekostet hatte. „Wir denken aber von Spiel zu Spiel“, trat Teichmann auf die Bremse, zumal fast eine gesamte Rückrunde noch bevorsteht. Und das ohne Lara Raguse, die nach einer OP erstmal lange ausfallen wird. „Das müssen wir kompensieren, da sehe ich noch eine kleine Baustelle“, so die Trainerin.
TV Hersfeld: Manteufel (2), Teichmann (9/3), Söllner (1), Berg (4), Busalt, Holzapfel (1), Höhmann, Petermann (4), Hugo (3), Herrmann (1), Braun (4), Suppes (3), Dorst (5/2), Eimer.
