Fußball 28.02.2025

Frauen-Hessenliga – TSG und SGF starten – Schöppner. „Große Prüfung“

Osthessen (jk) – In der Frauen-Hessenliga rollt am Samstag schon wieder der Ball: Die Fußballerinen aus Osthessen starten mit dem Restrundenprogramm. Um 13 Uhr empfängt die SG Freiensteinau Tabellenführer SC Dortelweil, zwei Stunden später gastiert der TuS Großenenglis beim amtierenden Meister TSG Lütter. Der TSV Pilgerzell bestreitet um 11.30 Uhr schon sein zweites Punktspiel nach der Winterpause und spielt bei der SG Egelsbach.

Die TSG Lütter ist für den Auftakt gewappnet, Pilgerzell will Revanche in Egelsbach. Foto: Justin Klenner.

Die SG Freiensteinau vor einer „großer Prüfung“. Foto: Pascal Fischer.

Während Lütter das vergangene Wochenende ruhig angehen ließ und sich nach dem 4:0 im Regionalpokal auf den Start in die Restrunde vorbereiten konnte, ist Großenenglis bereits wieder im Hessenliga-Rhythmus – und wie: 3:3 hieß es zum Auftakt gegen das Spitzenteam aus Haitz, ein Ergebnis, das für sich spricht, findet auch TSG-Trainer Sebastian Groß. „Sie haben sich genügend Selbstvertrauen geholt“. Trotz einiger Krankheitsfälle innerhalb der Mannschaft zeigt sich Groß mit der Vorbereitung in Lütter zufrieden. Auch wenn einige Spielerinnen körperlich nicht auf dem Niveau seien wie es der Trainer vorgesehen hatte. „Wir sind körperlich noch nicht da, wo wir sein wollen. Das Problem hatten aber alle“, so der Coach, der an sein Team appelliert: „Nun gilt es, sich die nächsten zwei Wochen durchzubeißen, auch wenn der Rückstand nicht so groß ist“. Während der gesamten Vorbereitung trainierte die TSG auf Kunstrasen, daher erwartet Groß einen leichten Vorteil auf Seiten von Großenenglis, die bereits gegen Haitz auf Rasen spielen konnten. „Wir müssen uns erstmal an das Geläuf gewöhnen“, erklärt er. Dennoch möchte sich Lütter nicht verstecken. „Es gilt, in den richtigen Momenten Fußball zu spielen, wenn es der Platz zulässt“. Großenenglis sei ein sehr unangenehmer Gegner, der einen sehr körperbetonten Fußball spiele und besonders über die Emotionen, auch von der Ersatzbank, ins Spiel kommen könne. „Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und zurückschlagen“, fordert Groß.

Auf die SG Freiensteinau wartet mit dem SC Dortelweil hingegen ein echter Kracher zum Ligaauftakt im neuen Jahr. Neben einem Trainerwechsel habe der Tabellenführer die ein oder andere Spielerin aus Frankfurt an Land gezogen haben, daher ist das Aufeinandertreffen für SGF-Trainer Daniel Schöppner eine große Wundertüte. „Wir müssen auf jeden Fall irgendwann gegen Dortelweil spielen. Dann eben zum Start, dann haben wir es hinter uns“, erklärt der Coach. Im Hinspiel musste sich Freiensteinau mit 0:9 geschlagen geben. Doch bis zur 60. Minute zeigten die Osthessinnen eine solide defensive Leistung. Daran möchte Schöppner anknüpfen, auch wenn ihm bewusst ist, dass es eine Mammutaufgabe ist. „Wenn sie den Schwung von der Hinrunde mitnehmen, wird es extrem schwer, gerade auf Kunstrasen“. Die Vorbereitung verlief für die SGF etwas holprig. Aufgrund von Krankheitsfällen kamen die Frauen aus dem Blauen Eck in den Testspielen wenig in einen Rhythmus. „Auf uns wartet die gesamte Restrunde sowohl spielerisch als auch mental eine große Prüfung“, so der Coach, der anfügt. „Wir legen besonderes Augenmerk darauf, unsere Ziele in jedem Spiel zu erreichen“.

Der TSV Pilgerzell stolperte hingegen bereits in die Restrunde und verlor gegen Egelsbach mit 1:2. Etwas Selbstvertrauen konnte Pilgerzell dann aber mit den Erfolgen im Pokal gegen Bachrain (19:0) und im Test gegen Poppenhausen (4:1) tanken, und nun wartet am Samstag (11.30 Uhr) schon das Rückspiel bei der SG Egelsbach – ein Spiel, wichtiger als je zuvor, weil beide punktgleich am Rande der Abstiegszone stehen.

 

Frauen-Hessenliga

 

Samstag

11.30 Uhr

Egelsbach – Pilgerzell

13 Uhr

Freiensteinau – Dortelweil

15 Uhr

Lütter – Großenenglis

16 Uhr

SF/BG Marburg – Haitz

17 Uhr

Hessen Kassel – Jahn Calden II