„Ich habe das Gefühl, dass ein neuer Impuls den Mädels gut tun könnte“, nennt Brähler einen der Gründe. Schwerer noch wog bei seiner Entscheidung, FT zu verlassen, aber der große Aufwand, den der Familienvater aktuell betreibt. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet Brähler mit seiner Familie nicht mehr in Fulda, sondern im 80 Kilometer entfernten Homberg/Efze. „Pro Fahrt hin und zurück sind das 160 Kilometer. Das zweimal die Woche für Training plus am Wochenende für die Spiele ist zu viel“, erläutert der Coach. Daher zieht Brähler am Saisonende die Reißleine und verlässt nur schweren Herzens seinen Heimatverein. „Den Aufwand habe ich gerne und nur für FT gemacht. Doch ich denke nun ist ein guter Zeitpunkt zu gehen“, sagt Brähler, der sein Team vermissen wird: „Es macht nach wie vor Spaß. Wir haben alle noch Lust aufeinander, was ja auch nicht selbstverständlich ist.“
Nach zwölf Spielen belegen die Turner den vierten Tabellenplatz. Der Trainer ist mit der Ausbeute zufrieden: „Ich denke wir brauchen und wollen nichts mit dem Aufstieg zu tun haben. Wenn wir eine gute Restrunde spielen und Dritter werden, können wir zufrieden sein.“ Acht Partien steht Brähler noch an der Seitenlinie von FT. Danach möchte er sich mehr auf seine Rolle als Schiedsrichter konzentrieren. Irgendwann noch mal ein Team zu trainieren, dann allerdings näher an seinem Wohnort, will Brähler aber nicht ausschließen: „Vorerst möchte ich keinen Posten als Trainer annehmen. Man sollte aber niemals nie sagen.“
