Der Neuhofer war seit 2001 als Vize-Bürgermeister aktiv. Bereits vier Jahre vorher in 1997 war er als Gemeindevertreter in die kommunale Politik eingestiegen. „Ich konnte mir damals nicht vorstellen, was auf mich zukommt“, stellt Adam rückblickend fest. Für seine ebenfalls langjährige Arbeit im CDU-Gemeindeverband Neuhof war der 68-Jährige schon geehrt worden. Viele hatten den Neuhofer damals als „Menschenfreund“ gelobt. Und diese Einschätzung will der 68-Jährige künftig weiterhin ausleben. Der ehemalige Vizebürgermeister kündigt an, weiterhin im Bürgerbus-Team aktiv zu bleiben und bei der Betreuung von geflüchteten Menschen in der Gemeinde mitzuhelfen. Ebenso wolle er zudem das Thema „Bahnsanierung“ in Neuhof weiterbetreuen – ein Projekt, welches Adam seit Jahren für die Gemeinde mitbegleitet hat: „Ich bin da mittendrin im Geschehen und kenne die Akteure.“
Aus den über zwei Jahrzehnten im Amt nehme er viele gute Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden im Rathaus, Bauhof sowie in den Kitas mit, meint der Neuhofer: „Immer ein offener Kontakt, das war wirklich toll.“ Er sei mit „Spaß und Freude“ an die Arbeit gegangen. „Ich bin sehr zufrieden“, erläutert der CDU-Politiker als Bilanz für sein Schaffen. Er bedankt sich bei Bürgermeister Stolz sowie der ehemaligen Bürgermeisterin Maria Schultheis für die „harmonische Zusammenarbeit“. Bei den letzten Terminen im Amt hätten viele Menschen ihn für sein Engagement gelobt und zu seinem Ende im Amt geäußert: „Ach, das ist schade.“ In den kommenden Wochen, Monaten und Jahren will Adam gern einige Dinge mit seiner Ehefrau Erika nachholen. Geplant sind Fahrradtouren oder Wanderungen in der schönen Rhön: „Wenn das Wetter besser wird.“ Natürlich werde der Neuhofer die Entwicklung in Neuhof als Bürger weiterhin interessiert verfolgen, fügt er an.
Adam freut sich, dass mit Harald Merz eine gute Nachfolge für die Gemeinde gefunden wurde: „Er kennt die Geschehnisse.“ Der 68-Jährige habe ihm natürlich seine Unterstützung bei Rückfragen angeboten. Was die politische Lage in Deutschland angeht, wünscht sich der langjährige Kommunal-Politiker mit der Bundestagswahl deutliche Mehrheiten für eine zukunftsfähige Regierung. Er bemängelt, dass in den aktuellen Debatten häufig die Themen „zerredet werden“ und die Lagerbildung verstärkt werde. Das sei in den vergangenen Jahren nicht üblich gewesen: „Es ging immer sachlich zu. Das vermisse ich.“
