Wie Bürgermeister Benjamin Tschesnok dazu mitteilt, summieren sich die Kosten für die drei Anlagen auf rund 100.000 Euro. Dazu erwartet die Stadt einen Zuschuss des Landes Hessen von insgesamt 15.000 Euro. Die drei zusätzlichen Anlagen sollen in der Karl-Medler-Straße am Schulzentrum, im Bereich der Freizeitanlage Panoramaring und in der Hersfelder Straße als sogenannte Mastsirenen errichtet werden.
Bislang gab es Sirenenanlagen für den Schutz und die Warnung der Bevölkerung nur in den zu Hünfeld gehörenden Dörfern, weil dort über die Sirenen auch die Feuerwehren alarmiert werden. Nun wird auch die Kernstadt mit diesen Anlagen flächendeckend ausgestattet. Da derzeit viele Kommunen in Deutschland solche Anlagen zusätzlich installieren, beträgt die Lieferzeit bis zu eineinhalb Jahre. Die technischen Anlagen selbst kosten rund 62.000 Euro. Hinzu kommen aber Aufwendungen für Stromanschlüsse, Erdarbeiten oder auch die Empfangstechnik sowie die Montage, so dass sich die Gesamtkosten auf rund 100.000 Euro summieren.
Die Standorte wurden nach Angaben des Bürgermeisters im Detail mit den Fachbehörden des Landes Hessen abgestimmt, um eine möglichst flächendeckende Alarmierung und Warnung im weitläufigen Stadtgebiet der Hünfelder Kernstadt sicherzustellen.
