Lokales FD 06.02.2025

Briefbereich Fulda betroffen: Erneut Warnstreiks in der Zustellung

Osthessen (pm/pf) – Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post AG ruft ver.di wieder landesweit zu Warnstreiks auf. Am zweiten Tag in Folge sind am Donnerstag Beschäftigte in der Zustellung ganztägig in Warnstreiks getreten. Betroffen sind wieder bereits bestreikte Niederlassungen, aber andere Bereiche. Dort wird es zu Ausfällen und Verzögerungen bei der Zustellung von Paketen und Briefen kommen.

Fotos: Görlich Media

Andreas Jung, Landesfachbereichsleiter Postdienste, Speditionen und Logistik von ver.di Hessen „Die Warnstreiks in der Zustellung gehen in die zweite Runde. Nach den Warnstreiks gestern in den Bereichen Fulda, Kassel und Darmstadt rücken nun andere Standorte in den Fokus: beispielsweise der Zustellbereich Vordertaunus und Wetterau sowie das Umland von Wiesbaden und wieder der Briefbereich Fulda. Es kommt deshalb voraussichtlich auch am heutigen Donnerstag zu Verzögerungen in der Zustellung.“

Mit Blick auf die dritte Verhandlungsrunde sagte Jung weiter: „Statt darauf zu beharren, dass die Forderungen nicht finanzierbar sind, sollten die Arbeitgeber lieber genau zuhören. Die Beschäftigten wissen am besten, wie man die Arbeit entlastender und damit auch attraktiver gestalten kann und was faire Bezahlung bedeutet. Damit diese Botschaft auch ankommt, setzen wir unsere Warnstreiks auch heute fort.“

ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden sowie Dual Studierenden eine Tarifsteigerung von linear sieben Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden werden drei Tage mehr Urlaub sowie ein zusätzlicher Urlaubstag für ver.di-Mitglieder gefordert.

Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 12./13. Februar 2025 angesetzt.