So starteten die Weiber 3.0 – das Organisationskommittee der Weiberfastnacht pünktlich um 19.33 Uhr mit der Auflösung der „Bella Donna Sorpresa“: Zwei Touristinnen waren nicht wie geplant in Bella Napoli gelandet, sondern in Mailand auf dem roten Teppich. Heidi Klum alias Prinzessin Böni schaltete sich per Videobotschaft nach Eiterfeld und eröffnete das große Casting. 13 Publikumsbesucherinnen seien eine Runde weitergekommen und sollten nun über den roten Teppich auf die Bühne kommen. Nachdem die Damen, angeführt von Bürgermeisterin Dana Hauke, sehr überrascht auf der Bühne zusammengekommen waren, stand die Frage im Raum, wie es jetzt weitergehen solle. Und dann eröffneten die Weiber 3.0, alle schick, schwarz und glitzernd verkleidet als Karl Lagerfeld, das Programm offiziell und rockten den Laufsteg en Vogue. Die Stimmung im Saal kochte zu diesem Zeitpunkt bereits und die Eiterfelder Gäste machten toll mit. Es folgten ein fulminantes Programm mit fantastischen Tänzen von den Mafia Boys des Cathaströphchen, einem Casino Besuch der Roten Funken, dem eindrucksvollen Gardetanz der Eitrafunken, den 7 Zwergen der Veltinsfunken aus Arzell, die von der bösen Hexe und der schönen Lisa unterstützt wurden, der Showtanzgruppe Neukirchen, dem immerwährenden Sieger der Cathastrophe sowie den fantastischen Mädels der Rhöngarde, die sich auf „La Pista Italiana“ bereits die ganze Kampagne auf der Überholspur befinden.
Neben den wunderbaren Tänzen wurde der rote Teppich für mehrere Modenschauen genutzt. So präsentierten die Weiber 3.0 in einem bunten und fulminanten Spektakel die Eiterfelder Vereinsvielfalt in authentischen Trikots und Uniformen, so dass Kritiker Karl Lagerfeld, der an diesem Abend vor allem von Meike Waterkamp genial parodiert wurde, seine Liebe zu „diesem Dorf“ entdecken konnte.
Einige männliche Eiterfelder VIPs, darunter auch Kinderprinz Pepe 39., Capitano Italiano, sowie unser Prinz Sasche 62., dentaler Kugelblitz und jagdverliebter Heimwerker aus dem Süden des Landkreises, ernteten tosenden Applaus, indem sie den Laufsteg rockten und nachhaltige Mode aus gebasteltenMüllkostümen vorführten.
Einen Ausflug auf die Männertoilette der benachbarten Stammwirtschaft „Zum BierBrauer“ machten einige Mädels der Rhöngarde und erntete viele Lacher, indem sie typische Männergespräche am Pissoir nachstellte – natürlich mit der Quintessenz, dass das Geschwätz der Männer oft eher toilettenwürdig sei. Ein weiteres Highlight brachte Heiko Waterkamp mit seiner Manschaft der „Müllbrigade“ auf die Bühne. Mit Mülltonnenund Glasflaschen wurde ein starkes Trommelkonzert der Extraklasse geboten und die Stimmung im Saal kochte.
Natürlich durfte auch ein Beitrag des Prinzenpaares nicht fehlen. Prinz Sascha und sein Team mussten dringend Haare waschen und veranstalteten auf der Bühne einen Friseurbesuch der anderen Art dar. Kein Auge blieb dabei trocken. Nach einem mehr als gelungeneren Weiberfastnachtsabendschlossen die Weiber 3.0 ihr Programm mit der Rhöngarde und den Jungs der Cathastrophe, die nach einem gemeinsamen Abschlusstanz die Bühne rechtzeitig freimachten, so dass noch genug Zeit zum Feiern und Tanzen mit dem Publikum und allen Aktiven übrigblieb. Öff öff HELAU.
