„Die Bundestagswahl bietet uns Wählern eine bedeutsame Möglichkeit, auf die Zukunft unserer Gemeinschaft mit einzuwirken und dabei ein klares Bekenntnis für eine lebendige Demokratie sowie für ein solidarisches Miteinander in unserem Lande abzulegen“, betont Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch in einem Statement zur Wahl: „Nur wer wählt, gestaltet unsere Gesellschaft aktiv mit und kann mit darauf hinwirken, dass Sachlichkeit und Professionalität die politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen bestimmen.“
Hierfür wolle auch die Caritas Mitverantwortung übernehmen, aber dies gehe nur im Schulterschluss aller demokratischer Kräfte. „Gemeinsam“, so Juch weiter, „können wir – auch durch die persönliche Wahlentscheidung – die Türen zur Demokratie und zur solidarischen Gemeinschaft offenhalten. Parteien, die auf Angst und Ausgrenzung setzen, bieten keine konstruktiven Lösungen für die Problemlagen der Zeit. Unser Kompass im täglichen Leben und auch bei der Wahlentscheidung sollten stets die gleichermaßen christlichen und humanistischen Werte wie gegenseitiger Respekt und Achtsamkeit, Toleranz und Solidarität sein.“
Mit dem Gang zur Wahlurne könne jeder im Lande dazu beitragen, die bewährte, am Wohl aller Menschen orientierte demokratische Grundordnung zu stärken, betont Juch abschließend. Die Caritas im Bistum Fulda baue entsprechend darauf, dass sich nach erfolgter Wahl eine Regierung mit Kräften bilden werde, die in sachlicher Auseinandersetzung und mit Kompromissbereitschaft nach Lösungen für die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Problemstellungen suchen werden.
