Wiederholt haben die Stadt Fulda durch Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sowie der hiesige Wahlkreisabgeordnete Thomas Hering Vorstöße unternommen, um die Wohnungsnot und Missverhältnisse zu beheben. Denn bisher konnte das Studierendenwerk die Verpflichtungsquote für Raumbeschaffung in Fulda nur zur Hälfte erfüllen, wogegen andere Regionen mit landeseigenen Flächen bessergestellt waren. Jetzt könnte ein Ansatz zur Kompensation die am Freitag zugesagte Förderung mit einem Darlehen in Höhe von über 21 Millionen Euro und dem immensen Zuschuss in Höhe von 8,65 Millionen Euro geschaffen sein. Offensichtlich konnten den Argumenten der hiesigen Verantwortlichen gefolgt und kommunale beziehungsweise private Bauvorhaben für die Region in den Fokus gerückt werden. „Da hat sich das Bohren dicker Bretter gelohnt“, womit der Landtagsabgeordnete Thomas Hering auf zahlreiche Vorstöße und Kontakte auf allen Wegen hinweist, um die Lage aber auch die Erwartungshaltung bei den Entscheidungsträgern zu begründen.
Gefördert werden jetzt zwei Bauvorhaben in der Leipziger Straße für insgesamt 456 Plätze, die neben der Wohnraumschaffung auch eine Belebung und Aufwertung des Quartiers bedeuteten. Hering betont abschließend: „Unsere mittelständische Region lebt gerade vom Handwerk und guten Ausbildungsmöglichkeiten, weshalb ich mich besonders freue, dass die beschriebenen Maßnahmen dem studentischen Wohnen aber auch der Wohnraumversorgung von Auszubildenden dienen“. Hier habe die Region Fulda bereits mit dem Azubi-Campus Pings eine Vorreiterrolle eingenommen und freue sich zudem, dass der Entwicklung der angesehenen Hochschule Fulda Rechnung getragen wird.
