Lokales FD 15.02.2025

350 Teilnehmer bei Demo für Menschenrechte und Klimagerechtigkeit

Fulda (nv/gü) – Unter dem Slogan „Keine Liebe für Nazis“ demonstrierten am Freitag rund 350 Menschen in Fulda für Menschenrechte und Klimagerechtigkeit.  Die Veranstalter, Seebrücke Fulda und Fridays for Future Fulda, hatten gemeinsam mit einem breiten Bündnis lokaler Organisationen zur Teilnahme aufgerufen (update).

Fotos: Justin Klenner.

Foto: Justin Klenner.

Trotz des kalten Wetters versammelten sich die Menschen auf dem Universitätsplatz, um ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und für eine solidarische Gesellschaft zu setzen. In den Redebeiträgen wurde auf Themen wie Klima- und Tierschutz, Abtreibung und Inklusion eingegangen. „Der Januar 2024 ist der wärmste, der jemals gemessen wurde“, sagte ein Vertreter von Fridays for Future Fulda und kritisierte, dass es im TV-Duell zwischen den Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (SPD) und Friedrich Merz (CDU) nur 97 Sekunden um das Thema Klima gegangen sei. Die zweite Rednerin betonte, dass Abtreibung die Entscheidung der Frauen sei, legal sein müsse und nicht durch gesetzliche Hürden erschwert werden dürfe. Im Anschluss setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Unter anderem durch die Bahnhofstraße, vorbei am Stadtschloss, über die Johannes-Dyba-Allee, die Königstraße, die Karlstraße und die Dalbergstraße ging es durch die Innenstadt. Dabei riefen die Teilnehmenden unter anderem immer wieder „alle zusammen gegen den Faschismus“. Einige hatten auch Plakate oder Flaggen dabei. Die Polizei begleitete den Demonstrationszug.

Auch am Samstag wird in Fulda weiter für Demokratie und Vielfalt demonstriert. Um 11.55 Uhr startet am Bahnhofsvorplatz eine Kundgebung im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Wähl Liebe“, organisiert vom CSD Fulda und dem Jugendbündnis gegen Rechtsextremismus. Besonders junge Menschen sind von den Veranstaltern aufgerufen, sich zu beteiligen, um ein Zeichen für eine offene Gesellschaft zu setzen. Mit den beiden Demonstrationen wollen die Veranstalter kurz vor der Bundestagswahl am 23. Februar nochmals ein starkes Signal gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische, vielfältige Zukunft setzen.

Demonstration in der Fuldaer Innenstadt. Fotos: Justin Klenner.