Anders als die restlichen vier Gruppen der Kita findet sich die neue Regenbogengruppe nicht im Hauptgebäude in der Schlüchterner Straße 22a, sondern in der Katharinenstraße 6, direkt neben dem Tagespflegestützpunkt des Alten- und Pflegeheimes St. Katharina. Der dortige Anbau des Stützpunktes konnte innerhalb nur eines halben Jahres umgebaut und für die Kinder bereitgestellt werden.
Dies sei nur durch die Mithilfe vieler Helfer geglückt, lobte Bürgermeister Christopher Gärtner und betonte, dass die Gemeinde Flieden für Kindergärten und Kindertagesstätten keine Kosten und Mühen scheut. So seien beispielweise fünf Kräfte mehr als erforderlich eingestellt worden, um möglichst eine Notbetreuung zu vermeiden, hob er weiter hervor. Die entstehenden Kosten übernehme das Königreich aber immer gerne, fügte er weiter an, ergänzte aber: „Kindergärten sind mittlerweile unser größter Ausgabenposten.“ So würden in Flieden jährlich drei Millionen Euro nur in die Kinder fließen, erklärte er weiter.
Für diese Bemühungen dankte Sven Haustein, Geschäftsführer der St. Vinzenz Soziale Werke gGmbH, Träger der Tagespflege und hob besonders die schnelle und unkomplizierte Durchführung durch die Gemeinde hervor. „Hier ist schnell gehandelt worden“, komplimentierte er und fügte hinzu: „Das ist vorbildlich, was wir hier geschafft haben.“ Abschließend hieß er auch die neuen Bewohner der Räumlichkeiten willkommen und versprach: „Wir haben hier einen großen Garten, hier kann man ordentlich was machen.“
Pfarrer Biehn freute sich vor allem über den passenden Namen der neuen Gruppe: „Ein Regenbogen ist ein Sinnbild für Verbindung“, erklärte er. So verbände die Regenbogengruppe sinnbildlich gleich mehrere Dinge miteinander: Sowohl die beiden Generationen durch die räumliche Nähe zum Pflegestützpunkt, als auch die beiden Standorten der Kita St. Joseph. „Und natürlich mit Gott. Alle Regenbögen führen an Gott vorbei“, fügte er abschließend an.
Zum Schluss dankte Kita-Leiterin Jennifer Heil allen Beteiligten aber vor allem den Kindern: „Ihr habt euch einen so tollen Namen ausgedacht, habt einen Tanz gelernt und so schön mitgeholfen“, sagte sie stolz zu den Kleinen: „Ihr seid spitze.“
Nach dem offiziellen Teil gab es einen großen Empfang für die Gäste mit Häppchen, Sekt und natürlich auch nicht alkoholischen Getränken. Außerdem bestand die Gelegenheit die neuen Räume kennenzulernen. Für die Kinder hatte Bürgermeister Gärtner aber noch eine kleine Überraschung parat. Feierlich überreichte er ihnen eine Spende über 100 Euro für Spielzeug und andere Utensilien.
