3:21 mussten sich die Fuldaer vergangenes Wochenende bei Neunstadt/Weinstraße gegen den größten Titelaspiranten geschlagen geben. Dennoch sah Horvath zwei gute Viertel seines Teams, das zur Halbzeit mit 2:8 hinten lag. „Wir haben alles versucht. Den Unterschied hat aber ihr Center-Spieler gemacht“, gibt der Trainer zu. Den ehemaligen deutschen Nationalspieler, Timo van der Bosch, bekamen die Fuldaer nicht unter Kontrolle. Mit neun Treffern zeigte er eine grandiose Leistung und krönte sich zum besten Torschützen des Spieltages.
Horvath erwartet nun, dass seine Mannschaft das Debakel hinter sich lassen kann und den Fokus auf Nürnberg legt. „Wir müssen trotzdem weiter arbeiten“. Mit einem Sieg könnten die Wasserfreunde nicht nur punktgleich mit dem Post-SV werden, sondern auch einen Platz in der Tabelle gutmachen. Und genau dieses Ziel hat der Coach für das anstehende Duell fest im Blick. Dass das aber alles andere als einfach wird, ist sich Horvath auch bewusst und stellt zwischen den Gästen einige Parallelen zum eigenen Spiel fest. „Sie sind auch eine junge Mannschaft mit vielen um die 20-Jährigen, sind schnell und schwimmerisch gut“, erläutert der Coach und fügt an. „Zuhause bei uns Fulda kann aber immer alles passieren“. Ebenfalls hofft Horvath auf eine ähnlich gute Torhüterleistung von Konstantin Wolgin, der trotz 21 Gegentreffern vergangene Woche seine Form bestätigte. „Wenn er so hält wie zuletzt und wir vorne unsere Möglichkeiten ausnutzen, ist alles drin“, so der Fuldaer Trainer. Nürnberg bestritt überhaupt erst zwei Saisonspiele in dieser Zweitliga-Runde und gewann gegen Ludwigshafen und Friedberg, die Fuldaer stehen bei einem Sieg aus vier Partien.
