Bei den Fuldaern waren so viele Spieler erkrankt und drohten auszufallen, sodass Trainer David Horvath am Morgen noch gar nicht wusste, ob seine Mannschaft überhaupt antreten kann. „Aber es gab auch keine Möglichkeit, das Spiel zu verlegen“, gab der Fuldaer Coach an, sodass er den Rest des Kaders zusammenkratze und wieder einige Jungs aus der Jugend auflaufen ließ.
Und es lief überraschend gut: In den ersten beiden Vierteln schlugen die Fuldaer ein hohes Tempo an und führten zur Halbzeit mit 7:5, zwischenzeitlich stand es sogar 5:1 für die Wasserfreunde. „Das haben wir richtig gut gemacht“, war Horvath stolz. Allerdings verloren die Gastgeber dann in der zweiten Halbzeit wieder mehr und mehr die Kraft, Nürnberg kam zurück, drehte das Spiel und übernahm die Führung. „Es gab dann nochmal eine Chance, wo wir Überzahl hatten, aber da haben wir unsere Möglichkeiten verschossen“, hadere der Fuldaer Trainer. Paul Purkl, der kränklich angeschlagen spielte, steuerte insgesamt sogar zwei Tore bei, doch am Ende fehlten nach zwei starken Vierteln die Körner, und die Wasserfreunde verloren das vierte von fünf Saisonspielen.
WF Fulda: Wolgin; C. Möller (6), J. Möller, P. Purkl (2), Wiegand (1), Katona, Hannen, Schüler, Bech, Koch, Mohamed (1), B. Demir, Ph. Purkl.
